Rund jedes sechste hat aber wegen KI auch zusätzlich Personal eingestellt. Im Schnitt haben Startups in Deutschland 12 Beschäftigte, vor einem Jahr waren es noch 13. Aufgrund der Betriebsnahen Entwicklungen im Softwarebereich, haben solche Startups die Neigung die Entwicklung der Märkte zu spiegeln. Es wird Transformation zu erwarten sein. Wer heute mit der Neuanstellung wartet, hätte das Potential in die Bildungsschritte zu investieren die eine Transformation benötigt.
Berlin/Germany, 11. August 2026 – Auf allen Kontinenten wird und wurde massiv in KI investiert. Vor allem aber in Branchen die bislang weniger im Fokus stand, darunter auch die Rüstungsindustrie. KI wird inzwischen von sehr vielen Unternehmen genutzt. Der Druck der dahinter steht ist auch der Fachkräftemangel. Irgendwie muss der Mangel ersetzt werden. Kommt es auf diese Weise zur Stagnation bzw. wie schon die Fahrzeugindustrie gezeigt hat, zum Massenabbau von Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren, dann wird damit eine Transformation vollzogen. Neue Plätze sind an anderen Stellen erforderlich, die nur durch Bildung, Umgestaltung von Aus- und Weiterbildungen, auch in Branchenfremden Bereichen zu erreichen sind.
Künstliche Intelligenz wirkt sich auf Jobs in der Tech-Startup-Szene aus. In den letzen 12 Monaten hat jedes vierte Startup, das entspricht nach Angaben der Bitkom 27% wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet. 7% haben Stellen auch abgebaut. 16% haben Plätze geschaffen. Bei 50% der Startups gab es trotz Wachstum keine Veränderungen. Von allen, so die Bitkom ist bekannt das sie KI-Geschäftsprozesstechnisch getrieben sind. Der Branchenverband Bitkom hat dazu 102 Tech-Startups befragen lassen.
„KI macht viele Bürotätigkeiten und insbesondere auch die Softwareentwicklung effizienter. Startups sind zum einen technologische Vorreiter, zum anderen besonders darauf angewiesen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders effizient einzusetzen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.
6 von 10 Statups erwarten 2026 steigende Beschäftigungszahlen. Im Schnitt haben Startups aktuell 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine offene Stelle. Vor einem Jahr waren es noch durchschnittlich 13 Beschäftigte, 2024 sogar noch 15. Im laufenden Jahr erwarten 6 von 10 Startups (62 Prozent) steigende Beschäftigtenzahlen, im Durchschnitt um 4 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur 6 Prozent planen einen Stellenabbau, 26 Prozent rechnen mit keiner Veränderung. In den kommenden zwölf Monaten wird in rund jedem zweiten Startup (47 Prozent) KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf haben, 7 Prozent sind noch unsicher oder wollen keine Angaben machen. Nur in 2 Prozent der Startups sollen wegen KI Stellen abgebaut werden, in gut jedem vierten (28 Prozent) wird wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet – aber in fast jedem fünften (19 Prozent) soll wegen des KI-Einsatzes zusätzliches Personal eingestellt werden.
KI-Geschäftsprozesse bringen mehr Effizienz mit sich und führen zu mehr Produktivität. Man darf aber nicht vergessen, an vielen Situationen des Tagesgeschehens fallen Eigenschaften von Menschen weg, die an anderen Stellen zu kompensieren sind. Denn damit das Menschen das Gefühl haben sie seien unbrauchbar, verlieren sie an Selbstwert und Motivation.
Über Bitkom e.V.
Der Bitkom e.V. ist der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche und wurde 1999 gegründet. Sein übergeordnetes Ziel ist es, Deutschland zu einem führenden Digitalstandort zu machen und die digitale Transformation von Wirtschaft und Verwaltung voranzutreiben. Bitkom vertritt mehr als 2.200 Mitgliedsunternehmen, darunter KMUs, innovative Tech-Startups und große Unternehmen, und setzt sich für digitale Souveränität und gesellschaftliche Teilhabe an digitalen Entwicklungen ein.
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