1970 Up Around the Bend Creedence Clearwater Revival
Creedence Clearwater Revival – Up Around The Bend
In der kurzen Zeit von Creedence Clearwater Revival, 1968 – 1972 sind einige herausragende Hits entstanden. Dazu zählt allem voran das herausragende Album „Cosmo´s Factory“ und mit dem darauf ebenso veröffentlichten Hit „Up Around the Bend“, der Aufruf neue Zeiten anzugehen. Das Album gilt als der künstlerische Höhepunkt ihrer Karriere.
Mit dem Anspruch hart an sich zu arbeiten verfolgte Beandleader John Fogerty eine Mentalität die zum späteren Groll der Gruppe führen sollte. Factory, eine Garage als Proberaum und Cosmo, der Spitzname des Schlagzeugers Doug Clifford, bildeten den Albumnamen. Noch vor Veröffentlichung des Albums im Juli 1970 waren Songs wie „Travelin‘ Band“/“Who’ll Stop the Rain“ oder „Up Around the Bend“/“Run Through the Jungle“ bereits feste Größen im Radio.
Die Band veröffentlichte bis zu ihrer Auflösung 1972 zahlreiche Hits. Das Tempo allerdings, mit dem an diesen Hits gearbeitet wurde, führte zu intensiven Spannungen und war daher auch der Auslöser zur Auflösung von Creedence Clearwater Revival, kurz CCR. Tom Fogerty, der Bruder des Bandleaders war zuvor bereits schon ausgestiegen.
Eine Band die keine bekannten Gesichter, wie Morrison, Hendrix, Clapton, oder Page ihr Eigen nennen konnte, hatte es Ende der 1960er Jahre schwer und mussten besonders hart an ihrer Karriere arbeiten um einen Platz in den Airplays (Hörfunk und Fernsehen) zu ergattern und dadurch ihre Chance zu bekommen. Etwas das Fogerty massgeblich angetrieben hatte maximale produktiv zu werden. Mit diesem Wissen verlangte er von der Band den besonderen Einsatz, womit auch wirklich gute Hits gelungen waren, und das ohne die üblichen Aufhänger wie Sex, Drugs und Rock ’n’Roll. Ganz im Gegenteil hatte die Band ein ganz eigenes Genre entworfen, einer Mischung aus Sothern und Swamp Rock.
Das Fünfte Album innerhalb von zwei Jahren sollte für ihn ein Geniestreich werden. Und immerhin schaffte es das Album in den USA auf Platz 4, UK Platz 3. Fogerty lies Mischungen aus der Gitarre wie die von Jimi Hendrix einfließen, triebhafte Akkordfolgen wie von den Beatles bekannt und harmonische Klänge wie von Greatful Dead. Viel Power in etwas mehr wie 2 Minuten kam der Song zunächst auf die Single mit „Run Through the Jungle“. Über die Entstehung des Songs selbst, die Idee dahinter ist wenig bekannt. Lediglich die Umstände der Zeit und Interpretationen die sich aus dem Text ergeben, als auch der spezielle Typus von John Fogerty lassen so manchen Musikfetischisten begreifen von welcher Idee Fogerty inspiriert und getrieben zu sein schien.
Im Song „Up Around the Bend“ geht es um den Aufruf zu Veränderung und Freiheit, Probleme hinter sich zu lassen und das neue mit Optimismus anzugehen. Der Song entstand inmitten der weltweit politischen, kulturellen und sozialen Unruhen und ruft dazu auf, Hoffnung und Trost in einer turbulenten Zeit zu finden. Der Vietnamkrieg, Bürgerrechtsbewegungen vorzugsweise in den USA und damit den Status quo infrage stellend, ein rebellischer Aufruf sich aus dem Sog, dem Sumpf des bisherigen zu befreien.
Fogerty ist bis heute aktiv als Solokünstler unterwegs, Grammy-Preisträger und in der Rock & Roll Hall of Fame als auch in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen.
Gemeinsam mit und in der Zeit von CCR wurden über 100 Millionen Platten verkauft. 2019 feierte er sein 50 Jähriges Bühnenjubiläum und denkt längst nicht ans aufhören. Stattdessen gab es eine weltweite Tournee,“My 50 Year Trip“ der er auch ein Album widmete „50 Year Trip: Live at Red Rocks“. Darunter auch Songs von Creedence Clearwater Revival und Hits die auf dem legendären Woodstock-Festival 1969 gespielt wurden. 2020 begab Fogerty sich mit Familie in Selbstquarantäne und produzierte mit seiner Familie Musik im Heimstudio. Daraus ergab sich eine wöchentliche Videoserie die über BMG veröffentlicht wurde. „Weeping in the Promised Land“, veröffentlicht 2021 wurde eine Widmung an alle die von der Pandemie betroffen waren, sowie an diejenigen die unter Vorurteilen und Ungerechtigkeiten gelitten hatten, mit Blick auf bessere Tage die vor uns liegen sollten.
Mit Beginn 2025 hat John Fogerty wieder die Rechte an seinen Songs erhalten, die ihm durch das Musiklabel abgenommen wurde und ist aktuell wieder an Planungen für bevorstehende Touren.
American Bandstand 1970 – 1970 Dance Contest Finalists – Up Around The Bend, CCR
1974 Dolly Parton – I Will Always Love you
„I will Always Love you“ is a story of two cover versions, one that was and one that might have been. The song was originally a modest hit for Dolly parton in 1974 and 1982. Written to lament the end of Parton`s formative (and entirely non-romantic) musical partnership with sharp-dressing country legend Porter Wagoner, „I will Always Love You“ was twice a country No. 1 but never troubled the pop charts. Then Whitney Houston got hold of it in 1992 and turned an understand country love song into a gargantuan, release-the-diva soul ballad. Recorded for the soundtrack of cinematic melodrama The Bodyguard, „I Will Always…“ was No. 1 in the United States for fourteen weeks and sold more than thirteen million singles arround the world – a record for a female artist.
Which brings us to the second cover version, the one that never was. While Parton`s springhtly tune was still wowing country audiences, it reached the ears of elvis Presley and his manager, Colonel Tom Parker, who decided it would mean singing over half the publishing rights, as was the custom when dealing with Parker, she refused. Although it denied us the chance to hear presley´s tonsils wrapped round her perky tune, the decision paid off nearly twenty years later, when Houston`s version earned Parton a cool 56 million.
1976 Nazareth Love Hurts
1960 veröffentlichten die Everly Brothers erstmalig den späteren und durch Nazareth deutlich bekannteren Hit „Love Hurts“, der 1975 auf dem Album „Hair of the Dog“ erschien und 1976 auf Platz 8 der Billboard Hot 100 landete. „Love Hurts“ wurde zum eigentlichen Hit des Albums, wie Nazareth-Bassist Pete Agnew beschrieb. Der Song war zunächst als B-Seite auf der Single erschienen.
Der Song erschien erstmalig auf dem Album „A date with the Everly Brothers“ und wurde nie als Single veröffentlicht. Der Manager Wesley Rose des Duos brachte den Song 1961 zunächst zu Roy Orbison, bei dem es auf der Nr. 1 Single „Running Scared“ erschien. Don und Phil, das Duo Everly Brothers lagen mit Wesley Rose und seinem Label Acuff-Rose in einem Rechtsstreit. Das Duo ging mit Warner Bros. unter Vertrag. Die Rechte wurden abgetreten, das Songwriter Duo, Ehepaar Boudleaux Bryant entzog mitunter auch den Songtext zu „Love Hurts“. Die Everly Brothers behaupteten, dass der Text für ihren Sing geschrieben wurde und nun an Roy Orbison gehen würde. Zu dem Zeitpunkt war aber noch unklar, ob das Label Acuff-Rose den Song lizenzieren würde und so konnte keine Single aufgenommen werden.
Das Ehepaar Boudleauy, Felice Bryant und Diadorius Boudleaux Bryant schrieb unter anderem Songs wie „Wake up little Susie“ oder „Bye Bye Love“. Bei Love Hurts ging es um Herzschmerz und damit verbunden die Narben und Wunden die dies hinterlassen würde.
Kurzerhand schrieben die Everly Brothers den Song 1965 um und veröffentlichten eine eigene Version von „Love Hurts“ auf ihrem Album Rock’n Soul. Als Nazareth den Song 1975 aufnahmen, wurde der Text erneut geändert und erschien so auf dem Album „Hair of the Dog“. Aus Love is like a stove / It burns you when it’s hot wurde Love is like a flame / It burns you when it’s hot geändert. Bei der Veröffentlichung auf dem Album von Nazareth waren die Everly Brothers aber bereits seit drei Jahren getrennt. Erst 1983 nahm das Duo den Hit noch einmal auf.
Everly Brothers – Love Hurts