Radfahrer im Schnee

MOVE! Weil Bewegung Leben heißt – Die europaweite Prävalenz von Bewegungsmangel gibt zu bedenken


Unter dem Motto „MOVE“ wird die GOTS ihren 41. Jahreskongress mit Beteiligung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranstalten – zu diesem Highlight werden Hunderte Ärzte, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Trainer, Athleten und viele andere Experten vom 13. Bis 15. Juni 2026 in der „Friedensstadt“ Osnabrück erwartet! In der hochmodernen OsnabrückHalle wird es drei Tage lang ein abwechslungsreiches wissenschaftliches Programm auf höchstem Niveau geben.

Jena/Germany, 16. Januar 2026. – Die Entwicklung des Wohlstands, der mit der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz erneut einen Schub erfahren wird, bringt auch Schattenseiten mit sich. Vieles wird bequemer und einige Dinge im Alltag, die mit Lasten verbunden sind oder waren, fallen weg. Wann immer auch vielfältige Möglichkeiten zugenommen haben, ergab sich die freie Wahl zwischen mehreren Optionen. Wenn die Vielfalt und Angebote in der Wirtschaft und den Volkswirtschaften steigen, dann wird sie robuster und man muss Einzelereignisse nicht so sehr fürchten. Eine sehr positive Entwicklung durch Diversität.

Genauso verhält es sich auch mit der Vielfalt von Angeboten und Möglichkeiten in einer moderner werdenden Welt. An sich eine gute Möglichkeit und der Wille zur freien Entfaltung verliert seine Grenzen und Hürden. Während es in den 1960er Jahren die Mobilität und mit ihr der Konsum waren, die eine neue Freiheit mit sich brachten, war es auch eine Zeit, wie man später feststellte, in der Zivilisationskrankheiten gewachsen waren. In den 1990er Jahren in ähnlicher Weise kamen die Computer, angefangen zunächst in die Börse und Finanzplätze, später dann in die Büros und brachten viele Erleichterungen in der Arbeitswelt mit sich. Es dauert kaum wenige Jahre das Jane Fonda die Welt mit ihrem Aerobicprogramm flutete (1982). Die Chancen waren da. Dennoch gab es auch hier eine Welle in den 2000er Jahren mit einem erneuten Anstieg und Rekordwerten für Zivilisationskrankheiten (Vgl. Move up your life! 2024).

Heute stehen wird in der Entwicklung zur Künstlichen Intelligenz und wissen schon jetzt um die Vielfalt von Erleichterungen im Alltag und vor allem auch um weniger körperliche Belastung bezüglich Nerven- und Stressbelastung, aber auch Bewegungsrückgang. So sind der drohende Verlust von Arbeitsplätzen in traditionellen Berufen vielleicht noch nicht einmal das einzigste Problem. Eine europaweite Studie zeigt jetzt aktuell wie es um die Haltung der eigenen Gesundheit bestellt ist.

Die WHO und die Organisation GOTS laden daher zu einem Kongress nach Osnabrück! Schwerpunkte sind die Körperliche Aktivität, der Vergleich Internationaler Sportsysteme, der Kinder und Jugendsport, neueste OP-Techniken, Return-to-Sport & Funktionsdiagnostik, sowie Künstliche Intelligenz & Wearables.

Bei den Sportarten steht unter anderem der Wassersport – Surfen, Wellenreiten – im Fokus.

Neben Vorträgen und Panel-Diskussionen werden zahlreiche Workshops immer mit Blick auf die Gesundheit, für einen regen Austausch unter allen Berufsgruppen zwischen Medizinern, Sportwissenschaftlern, Physiotherapeuten und der Industrie sorgen.

Die europaweite Prävalenz von Bewegungsmangel lässt aufhorchen.

In einer Studie zu 28 EU-Ländern lag der Anteil der körperlich Inaktiven 18- bis 64-Jährigen bei rund 36,2 Prozent. Nur etwa 28 % der Frauen und 36 % der Männer erreichen die WHO-Empfehlung von mind. 150 Minuten moderater Aktivität pro Woche.

Laut WHO-Empfehlung sollten sich Erwachsene mindestens 150 Minuten pro Woche mit moderater körperlicher Aktivität oder 75 Minuten intensiver Aktivität bewegen (plus Krafttraining an ≥2 Tagen) – um gesundheitsfördernde Effekte zu erzielen.

Als größter Zusammenschluss von Sportorthopäden in Europa, hat es sich die GOTS auf die Fahnen geschrieben, die Menschen – vom Freizeitsport über den Vereinssport bis zum Leistungssport – gesund in der Bewegung zu halten. Dazu zählen verschiedenste Programme zur Prävention vor Überlastungen, Verletzungen, Unfällen. Während es bei professionellen Athleten darum geht, den Beruf solange es geht, beständig und ohne lange Ausfälle ausüben zu können, gilt es im Breitensport, das Aktivitätslevel nicht zu verlieren, sich das ganze Leben lang aktiv bewegen zu können und Spaß daran zu haben.

Weitere Infos

Move up your life, 2024
http://de.gate-communications.com/sport/

Bildquelle
Archiv, Innsbruck

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