In Verbindung mit der Entwicklung zur Künstlichen Intelligenz und der zunehmenden Möglichkeit Organe ersetzen zu können wird auch die Diskussion um das „Ich“ zunehmen. Und ich bin aktuell der Auffassung, das „Ich“ kann nur greifbar gemacht wenn man versucht ist es sich als ein Organ vorzustellen, getrennt von allem.
„Jedes Ich findet sich als einen organischen Leib habend. Der Leib ist seinerseits kein Ich, sondern ein raumzeitliches Ding, um welches sich eine ins Unbegrenzte fortgehende dingliche Umgebung gruppiert. […] Das Ding, welches jedes Ich als seinen Leib vorfindet, zeichnet sich vor allen anderen Dingen eben als Eigenleib aus… aus Edmung Husserl: „Grundprobleme der Phänomenologie“
Ich gehöre zweifelsohne zu den Menschen, die ungerne über sich selbst reden oder schreiben. Obwohl, schon aus Sicht der Kommunikation spreche ich doch oft in Gleichnissen. Jedenfalls, ich will mich kurz halten!
1973 geboren und aufgewachsen in Süddeutschland, in stabilen bodenständigen Verhältnissen. Und trotzdem hat es mich gedanklich immer in die Welt gezogen.
Alles begann mit einer Ausbildung zum Elektroniker. Es folgte eine Zweitausbildung zum Mediendesigner.
Es waren aber mehr die Lebensumstände, gute Jahre und schlechte Jahre, die mich zur Entscheidung brachten mich weiter zu vertiefen. So folgte einer der letzten Diplomstudiengänge für Erwachsenenbildung zum Informations- und Kommunikationsmanager, bis dann auch hier die Globalisierung einzog und Bachelor und Master zur Verfügung standen.
Eine Ausbildung zum Fitnesstrainer für Aerobic und Gruppenfitness war für mich ebenfalls erforderlich.
Nachdem so ziemlich alle Facetten des Vertriebs durchlaufen wurden, von der Grosskundenbetreuung, über Key-Account und Online-Vertrieb gelang mir dann noch der Sprung in den Handel, zuletzt genauer in den Sport- und Modehandel. Sozusagen um Face-to-Face zu arbeiten. Jetzt musste noch etwas fachlich modisches folgen um aus meiner Sicht auf allen eben professionell zu beraten.
So absolvierte ich einen der ersten kreativen Kurse, die man über Online abwickeln konnte, Onlineschule für Gestaltung, die auch Fernschulenzertifiziert und damit staatlich anerkannt sind und erweiterte die Mediendesignausbildung auf Modedesign.
Wie kommt man von Technologien zur Mode?
Das habe ich mich auch gefragt!
Mehr Verständnis dafür hat man sicherlich durch das Lesen meiner Texte.
Der Vater war bereits Nachrichtentechniker, die Mutter modisch immer uptodate und lies ab und an auch Kleider anfertigen, Haute Couture im kleinen Rahmen wenn man so will.
Interessanterweise hat Wilhelm Reich auf dem Gebiet der gedanklichen Entwicklung Forschung betrieben. Und so beschreibt er die Vollendung des weiblichen und männlichen Gedächtnisses, was ursprünglich aus dem Geschlecht und damit beiden Elternteilen herrührt. In der Praxis sieht das dann so aus…
…schicksalshafte Begegnungen und merkwürdige Entscheidungen.
Über die Arbeit im Vertrieb von Hochtechnologien, Entwicklungssysteme für Embedded Systems, musste ich mich zwangsläufig auf einen Markt spezialisieren. Die Produkte werden immer kleiner und dringen in immer weitere Märkte vor. Wenige Halbleiterhersteller boten Microchips und Microntroller für den Textilbereich. Zunächst waren es aber Entwicklungssysteme für RFID, NFC-Technologien, wie diese bsw. bei der Lieferkettennachverfolgung Verwendung finden. Elektronische Kommunikationslösungen die aktuell in nahezu jedem Mobiltelefon verbaut und aktiv genutzt werden.
Meine Passion war aber nicht wirklich begünstigt. Die Arbeit auf diesem Gebiet ist einsiedlerisch, die Umstände waren ungünstig, im Elternhaus war ich bereits als Kind und Jugendlicher im Ladenlokal der Mutter aushelfend. So entschloss ich mich, auch im Hinblick auf Gesundheit und Bewegung, einmal mehr vom Vertrieb im Büro in den Verkauf zu wechseln.
Ich kann alle Berufe, Professionen nur dann gemeinsam ausführen, wenn ich mich selbst so einrichte das alles ineinander spielen kann. Für manch einen ist das schichtweg zu viel, zu anstrengend, zu kompliziert.
Ich habe eine grosse Lust und Liebe am aufschlüsseln komplexer Themen, Beobachten der Dinge und immer wieder neues zu entdecken. Ganz im Sinne von „Never Stop Exploring“.
Aktuell arbeite ich seit Jahren im Einzelhandel und habe mich auf das Schreiben meiner Themen innerhalb dieser Profession konzentriert.

„Wer mich erkennt, weis wer ich bin“ – klingt eindeutig zweideutig – einmal Kind, immer Kind
Solange mir das Netz keine ausreichende Sicherheit bieten kann bin ich bemüht Bilder von mir im Netz zu unterbinden, Widerstand leisten solange es erforderlich ist. Nicht das mich noch jemand mittels Deepfake in Heimatfilmen wiederfindet ohne das ich bereitwillig zugestimmt hätte. Wie im oberen Bild wird es mich niemals mehr geben, daher bin ich hier etwas mutig.
Meine Vision
Um emotional an meiner Geschichte zu sein, den Nährboden für meine Texte zu bekommen, arbeite ich neben meinem Job mit Nähmaschine, Computer und Zeichenbrett unter den Arm um daraus die erforderlichen Schlüsse für meine Arbeit zu ziehen.
Aktuell gilt der Trend, Vitalwerte an Organisationen der Gesundheit direkt von Wearables oder von Kleidung her abzugeben. Ein grosser Wandel in der Gesundheitsindustrie.
Nach diesem Schritt erwarte ich selbiges Thema in der Verbindung zwischen Menschen. Es gibt sicherlich viele Autoren die darüber inzwischen schreiben, ich habe nur von Getrud Lehnert darüber gelesen, irgendwann werden Menschen dauerhaft kommunikativ miteinander verbunden sein.
Ein Aspekt behandelt das ich, sein Bewusstsein und das ich in Relation zur Gesellschaft. Dabei gehe ich zuerst der Frage nach wie und unter welchen Motiven Menschen sich in ihrer Umwelt, Umgebung orientieren und zurechtfinden. Warum Gesellschaft für das Individuelle im Menschen wichtig und relevant ist. Was ist das Band das uns, das Gesellschaft verbindet und zusammen hält. Wie sieht der technologisch produktive verlängerte Arm der Bekleidung und Mode aus der uns gesellschaftlich zusammen hält. Fragen über Fragen.
Das soziale Millieu – vielleicht das frühe Stadium der späteren Businesswomen
So war die Kindheit. Es ging uns gut, wir waren gut umsorgt, die Eltern arbeiteten aber auch viel. Während der Vater in der Welt umherreiste, um Telekommunikationssysteme zu projektieren sorgte er dafür das die Mutter zu Hause zwischen Kind und Kochen weiterarbeiten konnte. Und so wuchsen wir als Kinder zwischen Lochkartenmaschinen auf. Der Vater hatte von der IBM Maschinen und das Outsourcing für Reisespesenabrechnungen beschafft. Und so konnte meine Mutter mit mehreren weiblichen gleichgesinnten Datenerfassung betreiben, während wir Kinder zwischen den Maschinen umhertollten.
Das Geschäft, vorzugsweise in den 1970er Jahren betrieben, neigte sich irgendwann dem Ende, die Idee für eine andere Tätigkeit war aber längst auf den Weg gebracht.
Nach einer kurzen Übergangsphase, das Geschäft durch den Auftraggeber IBM erfolgte dann der Wechsel hin zum Vereinsbedarf. Neben Artikeln Auszeichnungen durch Vereinswettbewerbe, wie bsw. Pokale, Urkunden und Medaillen wurden auch Textilien aus der Herkunftsregion des Vaters, der Textilhochburg schwäbische Alb bezogen und verkauft, vertrieben und es wurde Beflockung angeboten, die bevorzugt Sportkleidung und Lifestyleartikel produzierten. Ein Namhaftes und bis heute stabil geführter Sporbekleidungsproduzent.


Gegenwärtig kann man mir nur per BlueSky folgen, alles andere kommt mit der Zeit