Kategorie: Neurowissenschaft

  • Welche Schaltkreise im Gehirn unser Alltagsverhalten bestimmen

    Welche Schaltkreise im Gehirn unser Alltagsverhalten bestimmen

    Vom dualen System zum Netzwerk: Forschungsteam aus Chemnitz, Santiago de Chile und Magdeburg hat eine neue Sicht auf die Handlungssteuerung im Gehirn und ihren Nutzen für die Entwicklung neuroinspirierter KI Chemnitz/Germany, 24. Oktober 2025. – Das erforschen und erschließen spezifischer und universeller Funktionen des Gehirns wird offensichtlich sehr lange begleitend für den kommenden Zeitgeist sein…

  • Es ist nie zu spät, mit dem Singen anzufangen – Oder was Neuroplastizität und Testosteron gemeinsam haben

    Es ist nie zu spät, mit dem Singen anzufangen – Oder was Neuroplastizität und Testosteron gemeinsam haben

    Plastizität des Gehirns: Das Gehirn weiblicher Kanarienvögel hält die Fähigkeit zum Singen lebenslang aufrecht, obwohl die Vögel normalerweise nicht singen. Dies zeigt, dass inaktive neuronale Schaltkreise bei Bedarf aktiviert werden können.Fortschrittliche Techniken: Mithilfe moderner Mikroskopie und räumlich aufgelösten Genexpressionsmustern fanden Forschende heraus, dass eine für den Gesang wichtige Gehirnregion („HVC“) nicht an Größe zunimmt, damit…

  • Wie das Gehirn flexibel zwischen inneren Landkarten wechselt

    Seit ihrer Entdeckung im Jahr 2004 galten die für unsere Orientierung wichtigen Gitterzellen im Gehirn als eine Art „GPS im Kopf“. Nun aber zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am Universitätsklinikum Heidelberg: Gitterzellen arbeiten viel flexibler als bisher vermutet. In Versuchen mit Mäusen fanden die Forschenden heraus, dass die Zellen ihre Aktivität…

  • Wie Synapsen zusammenhalten und was sie hemmt

    Wie Synapsen zusammenhalten und was sie hemmt

    Ein Kölner Forschungsteam hat eine molekulare Perspektive auf die Architektur von Synapsen entwickelt. Ihre Studie zeigte, dass ein Protein im Gehirn flexible Filamente bildet und damit als wesentlicher Baustein inhibitorischer Synapsen dient / Veröffentlichung in „Nature Communications“ Köln/Germany, 19. September 2025. – Der überwiegende Teil der Synapsen, welche die Neuronen im Gehirn verbinden kommunizieren chemisch miteinander. Nur…

  • Wachstumsfaktor Erythropoietin verbessert Denkprozesse im Gehirn – Potenzial für Therapien

    Wachstumsfaktor Erythropoietin verbessert Denkprozesse im Gehirn – Potenzial für Therapien

    Der Wachstumsfaktor Erythropoietin (EPO), bekannt aus der Blutbildung, hat auch wichtige Effekte im Gehirn – insbesondere auf sogenannte Oligodendrozyten. Diese Zellen sind zuständig für die Bildung von Myelin, der „Isolierung“ der Nervenfasern, die eine schnelle Signalübertragung ermöglicht. Die Ergebnisse der Forschenden des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in…

  • Welche Farbe wir sehen, folgt einheitlichen Mustern

    Welche Farbe wir sehen, folgt einheitlichen Mustern

    Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik und der Universität Tübingen konnten mithilfe bildgebender Verfahren bei Versuchspersonen zeigen, dass ihre Gehirnaktivität beim Farbensehen ähnlich ist. Die Forscher nutzten die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), um die Gehirnaktivität der Teilnehmenden sichtbar zu machen. Dabei zeigten die Hirnscans charakteristische Muster, die immer dann auftraten, wenn die Personen verschiedene Farben betrachteten.…