Kategorie: Neurowissenschaft

  • Signale aus der Tiefe des Gehirns: Gehirnrhythmen machen Bewusstseinszustände sichtbar

    Forschende aus der LMU-Neuropsychologie haben einen Rhythmus im Zwischenhirn entdeckt, der künftig als biophysiologische Signatur für bestimmte Bewusstseinszustände dienen könnte. München/Germany, 28. Mai 2026. – Der Thalamus ist eine tief in der Mitte des Gehirns liegende Struktur, die Signale aus vielen Hirnbereichen bündelt und weiterleitet. Es wirkt wie eine Schaltstation für Wahrnehmung und Aufmerksamkeit und…

  • Wie das Gedächtnis unsere Blicke steuert

    Wie das Gedächtnis unsere Blicke steuert

    Was fesselt unseren Blick wirklich? Eine neue Studie der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften zeigt: Unsere Augen verweilen nicht dort, wo Bilder besonders kompliziert sind – sondern dort, wo das Gehirn entscheidet, Erinnerungen zu schaffen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht. Osnabrück/Germany, 27. Mai 2026. – Im Gehirn…

  • Wie das Gehirn langfristig Wissen und Fähigkeiten bildet

    Die DFG fördert den von der Humboldt-Universität koordinierten Sonderforschungsbereich „Mechanismen und Störungen der Gedächtniskonsolidierung: Von Synapsen zu Systemen“ für weitere vier Jahre. Partner sind die Charité – Universitätsmedizin und weitere Institutionen Berlin/Germany, 15. Mai 2026. – Von jungen Zebrafinken, die von ihren Vätern das Singen lernen, über Nagetiere, die Muster erkennen, um den Weg zu…

  • Wie ist das menschliche Gehirn entstanden?

    Interview mit Dr. Michael Heide, Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung, Stipendiat der Daimler und Benz Stiftung Im Gegensatz zum Menschen haben Weißbüschelaffen sehr kleine und nur wenig gefaltete Gehirne. Dr. Michael Heide, Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung, kultiviert aus Primatenstammzellen sogenannte Gehirnorganoide. Ziel ist es, mit ihrer Hilfe die Evolution des menschlichen Gehirns…

  • Was andere Denken

    Menschen passen ihr Verhalten oft blitzschnell an andere an. Eine neue Studie der Universität Zürich zeigt, welche Hirnnetzwerke diese soziale Einschätzung und Anpassung steuern. Damit lässt sich vorhersagen, wie flexibel jemand auf andere reagiert. Die Ergebnisse könnten neue Ansätze liefern, um soziale Beeinträchtigungen etwa bei Autismus oder Borderline besser zu verstehen. Zürich/Switzerland, 9. März 2026.…

  • Soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

    Soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

    Eine neue tierexperimentelle Studie zeigt, wie das Neuropeptid Oxytocin gezielt soziale Verhaltensweisen fördert. Forschende weisen nach, dass Oxytocin direkt im medialen präfrontalen Kortex wirkt, einem zentralen Bereich des Gehirns, der für soziales Verhalten zuständig ist. Dort aktiviert es spezielle Nervenzellen, die soziale Annäherung fördern. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt auch unter körperlicher Belastung wie Hunger…