Kategorie: Neurowissenschaft

  • Hirnentwicklung formt den Erwerb von muttersprachlichen Lauten

    Das menschliche Gehirn ist bei der Geburt noch nicht vollständig entwickelt. Vor allem ist es noch recht langsam. Schnelle Hirnaktivität, und damit die Fähigkeit zur Verarbeitung schneller Signale, reift erst in den ersten Lebensjahren heran. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (MPI CBS) haben in einer Studie im Journal Science Advances erstmals…

  • Mechanismus entschlüsselt So entstehen Synapsen

    Mechanismus entschlüsselt So entstehen Synapsen

    Wie entstehen eigentlich Synapsen, also jene Kontaktstellen, die die Erregungsübertragung von einer Nervenzelle zur anderen ermöglichen? Wissenschaftler vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben jetzt zusammen mit einem internationalen Team einen entscheidenden Mechanismus aufgedeckt und die Identität der axonalen Transportvesikel aufgeklärt. Die Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen, um künftig die Regeneration von Nervenzellen zu befördern oder…

  • Einer Verrohung der inneren Landkarte entgegen wirken

    Wir werden immer abhängiger von digitaler Navigation. Frank Dickmann untersucht, wie wir trotzdem zu guter Orientierung gelangen können. Bochum/Germany, 30. März 2023. Waren wir früher an einem unbekannten Ort unterwegs, verschaffte uns der Blick auf eine gedruckte Landkarte einen guten Eindruck unserer Umgebung, den wir in unserer inneren Karte festhalten konnten, um uns daran zu…

  • Wie konnte der Mensch ein so großes Gehirn entwickeln?

    Wie konnte der Mensch ein so großes Gehirn entwickeln?

    In Jäger- und Sammlergesellschaften bilden bereits Kinder geschlechtsspezifische Fähigkeiten zur Nahrungssuche aus, um besondere Nahrung verfügbar zu machen. Diese Errungenschaft sowie das Teilen von Nahrung könnte es der menschlichen Spezies ermöglicht haben, ein wesentlich größeres Gehirn zu entwickeln als unsere nächsten lebenden Verwandten. Eine stabilere Energie- und Nährstoffversorgung könnte eine größere Investition in das Gehirn…

  • Von wegen zwei gleiche Hirnhälften: Warum das Gehirn nicht symmetrisch ist

    Obwohl das Gehirn in zwei Hälften geteilt ist, ist es nicht genau spiegelbildlich. Manche Funktionen werden eher auf der linken Seite verarbeitet, andere eher auf der rechten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben nun gemeinsam mit einem internationalen Team von Neurowissenschaftlern herausgefunden, dass die Asymmetrie des…

  • Moderne Menschen bilden mehr Nervenzellen im Gehirn als Neandertaler

    Moderne Menschen bilden mehr Nervenzellen im Gehirn als Neandertaler

    Dresdner Forscherteam findet heraus, dass moderne Menschen während der Gehirnentwicklung mehr Nervenzellen im Frontallappen produzieren als Neandertaler, verursacht durch die Veränderung einer einzigen Aminosäure in dem Protein TKTL1. Dresden/Germany, 9. September 2022. Schon lange bewegt Forscher die Frage, was den modernen Menschen einzigartig macht. Vergleiche mit unseren nächsten Verwandten, den Neandertalern, ermöglichen faszinierende Erkenntnisse. Wichtige…