Kategorie: Neurowissenschaft

  • Das Gehirn speichert eine Erinnerung in drei Kopien

    Basel, 16.08.2024. Das Gedächtnis speichert von einem Ereignis gleich mehrere „Kopien“ im Gehirn, berichten Forschende der Universität Basel im Fachjournal Science. Die Kopien bleiben unterschiedlich lange im Gehirn erhalten, verändern sich bis zu einem gewissen Grad und werden manchmal im Laufe der Zeit wieder gelöscht. Dank der Fähigkeit Erfahrungen als Erinnerungen zu speichern können wir…

  • Nicht nur mit den Augen sehen Erregungsgrad beeinflusst Wahrnehmung

    Das Gehirn moduliert visuelle Signale abhängig von inneren Zuständen, wie eine neue Studie von LMU-Neurowissenschaftlerin Laura Busse zeigt. München/Germany, 22. Mai 2024. Was wir sehen, ist nicht einfach nur eine neuronale Repräsentation des optischen Eindrucks im Auge, sondern eine Interpretation dieses Bildes, bei der auch unsere Bedürfnisse und Erwartungen einfließen. Diese Faktoren werden durch frühere…

  • Neuronaler Gleichklang zwischen Eltern und Kindern

    Im Erwachsenenalter hat sich in uns eine Vorstellung davon etabliert, was es bedeutet in Beziehung zu anderen Menschen zu stehen. Dieses Modell zwischenmenschlicher Bindung beeinflusst z.B. die Qualität unserer Interaktion mit unseren Kindern, etwa beim gemeinsamen Spiel. Dabei ist noch recht unklar, wie sich die Gehirne von Eltern und Kind aufeinander abstimmen und wie der…

  • Wie eine Nervenzelle im Gehirn überleben kann

    Wie eine Nervenzelle im Gehirn überleben kann

    Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln haben entdeckt, wie Mitochondrien die Zellerneuerung und die neuronale Plastizität im Gehirn der erwachsenen Maus steuern / Veröffentlichung in „Neuron“ Köln/Germany, 5. April 2024. Nervenzellen im Gehirn (Neuronen) gehören zu den komplexesten Zelltypen in unserem Körper. Grund dafür sind die verzweigten Fortsätze, die sogenannten Dendriten und Axone, und Tausende von…

  • Wie Erinnerungen entstehen eine weitere Rolle für den inneren Kompass

    Wie Erinnerungen entstehen eine weitere Rolle für den inneren Kompass

    Neurowissenschaftliches Team der Universität Tübingen entdeckt eine bisher unbekannte Funktion der Kopfrichtungszellen – Neue Hinweise auf Mechanismen der Gedächtnisbildung Tübingen/Germany, 5. Januar 2024. Die Kopfrichtungszellen im Gehirn werden seit ihrer Entdeckung in den 1990er Jahren als innerer Kompass bezeichnet. Sie werden jeweils spezifisch aktiviert werden, wenn der Kopf eines Tieres oder Menschen in eine bestimmte…

  • Überraschung – Wie das Gehirn lernt, mit Unerwartetem umzugehen

    Für Kinder steckt die Welt voller Überraschungen. Erwachsene überrascht kaum noch etwas. Klingt selbstverständlich, dahinter stecken jedoch komplexe Prozesse: Wie sich die Reaktion auf Unvorhergesehenes im heranwachsenden Gehirn entwickelt, haben Forschende der Universität Basel bei Mäusen entschlüsselt. Basel/Switzerland, 3. Januar 2024. Wie genau «Überraschung» im Hirn verarbeitet wird, verändert sich allerdings mit dem Heranwachsen: Ungewöhnliche…