Kategorie: Neurowissenschaft

  • Was andere Denken

    Menschen passen ihr Verhalten oft blitzschnell an andere an. Eine neue Studie der Universität Zürich zeigt, welche Hirnnetzwerke diese soziale Einschätzung und Anpassung steuern. Damit lässt sich vorhersagen, wie flexibel jemand auf andere reagiert. Die Ergebnisse könnten neue Ansätze liefern, um soziale Beeinträchtigungen etwa bei Autismus oder Borderline besser zu verstehen. Zürich/Switzerland, 9. März 2026.…

  • Soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

    Soziales Verhalten unter körperlicher Belastung

    Eine neue tierexperimentelle Studie zeigt, wie das Neuropeptid Oxytocin gezielt soziale Verhaltensweisen fördert. Forschende weisen nach, dass Oxytocin direkt im medialen präfrontalen Kortex wirkt, einem zentralen Bereich des Gehirns, der für soziales Verhalten zuständig ist. Dort aktiviert es spezielle Nervenzellen, die soziale Annäherung fördern. Bemerkenswert ist, dass dieser Effekt auch unter körperlicher Belastung wie Hunger…

  • Alternde Gehirne können leistungsfähig bleiben

    Alternde Gehirne können leistungsfähig bleiben

    Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, Deutschland, und der University of Tennessee Health Science Center, Memphis, USA, hat neue Erkenntnisse zum gesunden Altern des Gehirns gewonnen. Die Forschenden fanden heraus, dass das Altern – ähnlich wie beim Menschen – zu einer Anhäufung defekter Energiemoleküle im Gehirn alternder…

  • Wie das Gehirn Fehler zum Umlernen nutzt

    Wie das Gehirn Fehler zum Umlernen nutzt

    Wenn sich Regeln plötzlich ändern, muss das Gehirn blitzschnell reagieren. Ein Forschungsteam aus Magdeburg und Berlin zeigt nun erstmals detailliert, wie sich Lern- und Entscheidungsprozesse schichtweise im Kortex des Gehirns neu organisieren, wenn zuvor gültige Zusammenhänge ihre Bedeutung verlieren. Die Studie liefert grundlegende neue Einblicke in die neurobiologischen Mechanismen von Lernen, Fehlerverarbeitung und Entscheidungsfindung –…

  • Besseres Lernen nach einem Mittagsnickerchen

    Besseres Lernen nach einem Mittagsnickerchen

    Mittagsschlaf schaltet das Gehirn in lernbereiten Zustand. Studie belegt aktive Rolle von kurzen Schlafphasen auf die Verknüpfung von Nervenzellen Freiburg/Germany, 22. Januar 2026. – Ein seit langem anhaltender Mythos wird bestätigt. Ein Nickerchen am Mittag ist wie die zweite Runde nach der Morgenroutine. Und was aus dem Sport bekannt ist, gilt auch für das Gehirn.…

  • Wie das Gehirn Erinnerungen ordnet

    Wie das Gehirn Erinnerungen ordnet

    Forscher der TU Berlin an Nature-Studie beteiligt, die zeigt, wie das menschliche Gehirn Inhalte und Kontexte getrennt speichert und gezielt miteinander verknüpft Berlin/Germany, 12. Januar 2026. – Es ist eine Besonderheit des kreativen Gedächtnisses, Erinnerungen die Scheinbar keine Gemeinsamkeiten haben miteinander zu verknüpfen. Dabei kommt es weniger auf die Sinnhaftigkeit an, als vielmehr die Abstraktion…