Die Evolution sieht vor, das Dinge, nachfolgend genannt Subjekte, oder zur Verdeutlichung – eine Pflanze namens Emil – nach und nach entstehen. In einem fortgeschrittenen Stadium scheinen diverse Subjekte parallel zu entstehen, mehrere Pflanzen entstehen. Jedes Subjekt hat seine eigene Evolution und damit auch schon eine erste Mächtigkeit, Kardinalität. Ebenfalls hat jedes Subjekt, das seine eigene Evolution vollzieht einen eigenen Zeitzyklus. Hinzu kommt ein Zeitzyklus der sich über mehrere Generationen einer Gattung erstreckt, erstrecken kann. Ein solches Subjekt kann ein Wagenrad sein das wir vielleicht als Original aus Zeiten der Großeltern kennen, oder aus Westernfilmen. Das Wagenrad wurde ursprünglich aus Holz aufwendig gefertigt. Irgendwann wurde als zweites Subjekt das Metall und deren Verarbeitung entdeckt. Nach ausgereifter Zeit war man in der Lage ein Metall um ein Wagenrad zu krümmen und es damit stabiler werden zu lassen. Vielleicht kamen noch Beschläge und Metallnägel hinzu. Das Spektrum an Möglichkeiten ein Wagenrad zu verwenden wuchs. Denn man hatte dadurch vielleicht erlernt Holz zu verformen und geeignet zu verarbeiten, ebenso Metall. In einer weiteren Generation konnte man dann Fahrräder herstellen, Fahrzeuge und andere Fortbewegungsmittel. Evolution geschieht im Grunde nach dem Prinzip teile und herrsche. Je mehr Bearbeitungsschritte aus einem Produkt entstehen können, desto mehr ist es spezialisiert oder besser gesagt, es wird veredelt. Jede Generation sieht mindestens eine dieser Veredlungsschritte vor. Diesen Vorgang nennt man Sublimierung. Da sich durch Sublimierung aber auch verschiedene Gattungen ergeben muss man diese unterscheiden, nachfolgend Differenzierung genannt.
Je Tiefer diese Spezialisierung führt und damit mehr Veredlungsschritte durchlaufen sind, desto Mächtiger wird die Struktur insgesamt. Die Detailliertheit beschreibt die Tiefe dieses Gedächtnisses. Die Anzahl der Veredlungsschritte beschreibt ihre Kardinalität, ihre Mächtigkeit. Wenn es Flora und Fauna zuerst gab damit sich in einem späteren Schritt Tiere von Pflanzen ernähren konnten, dann versteht man das die Mächtigkeit der Pflanzen höher angesiedelt sein muss als diejenigen der Tiere. Wir wissen aus der Geschichte das der Mensch nach den Tieren kam. Um seine Bedürfnisse zu befriedigen, muss der Mensch diesen Lebensraum respektieren und schützen.
Eine elementare Schutzfunktion besteht in der Unterordnung. Wenn jedes Subjekt eine eigene naturgegebene Entwicklung hinter sich hat, dann muss sich jedes Subjekt, das sich in Abhängigkeit befindet, angepasst, adaptiert werden. Wenn der Mensch eine Pflanze essen möchte, um seinen Hunger zu stillen, dann muss der Mensch die Reife der Pflanze abwarten. Denn erst dann hat die Pflanze in der Verwendung eines Lebensmittels die Reife, um dem Menschen die erforderlichen Stoffe zuführen zu können, welche dieser benötigt. Jedes einzelne Subjekt, Pflanze, Tier, Technologie hat ihre Zeit und folgt einem eigenen Zyklus. Der Zyklus, die Evolutionäre Entwicklung fügt sich in einen zeitlichen Gesamtzusammenhang für die Entstehung kleiner und grosser Dinge für das Leben. Jeder Entwicklungsschritt wird um eine Neuigkeit erweitert und passt sich auf diese Weise den Lebensumständen an.
Vielfalt durch Mutation
Vielfalt entsteht durch Mutationen. Dadurch das sich Gattungen paaren die nicht unmittelbar für einander vorgesehen waren. Die aus einer Mutation entstandene neue Art ist zunächst ungeordnet und muss sich den Umständen anpassen. Sie muss ihre innere Organisation, ihre Struktur neu kennenlernen. Sie wird dazu nicht selbst oder nur bedingt in der Lage sein und ist auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die eigene innere Struktur zu finden bedeutet das Subjekt, das Individuum zu disziplinieren. Die sich ergebende Vielfalt ist notwendig um das Leben an immer neue Umstände anzupassen. Je kleinteiliger und klein-strukturierter etwas wird, desto engmaschiger und angepasster die dafür notwendigen Organisationsformen. Die Triebhaftigkeit ist dem Subjekt übergeordnet und entstammt den jeweils vorausgegangenen Generationen. Ein Subjekt kann sein Wesen daher nur unter bestimmten Bedingungen beeinflussen.
Multiplikation
Haben alle Subjekte, Individuen einen Zustand, eine Art evolutionären Endstand, und es kommt vielleicht zu einer neuen Generation, Innovation und dies geschieht auf mehreren Ebenen, bei mehreren Gattungen, dann wird ein Zustand der Multiplikation erreicht. Einzelne Evolutionen erscheinen im Wachstum nun gleichzeitig. Es entstehen komplexe Gebilde. Das Multiplizieren durch einen erreichten Zustand verschiedener Disziplinen wirkt sich beschleunigend auf ein weiteres Wachstum aus. Das evolutionäre Wachstum, was auch immer die Gegenstände, die Subjekte sind, nimmt an Fahrt auf. Mit jeder Generation, mit jeder Innovation besteht die Möglichkeit das etwas sich multipliziert und damit eine weitere Beschleunigung erreicht wird. Irgendwann ist ein Punkt einer maximalen Beschleunigung erreicht, aus der Mathematik als Eulersche Zahl bekannt, an dem eine Sättigung eintritt. Das Wachstum ist dann nur noch sehr gering. Dieser Vorgang wird sich im Laufe der Evolution immer wieder wiederholen. Immer auf einer weiteren neueren Wertschöpfungsstufe.
Beständigkeit
Jede Evolution eines Subjektes hat ihren eigenen Zeithorizont bis diese ihre Reife erreicht hat. Wir kennen Produkte aus dem Alltagsleben, die sich zu einer Marke entwickelt haben. Sie sind über Jahre, Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte herangereift. Weil sich solche Produkte sehr lange auf dem Markt gehalten haben, haben wir zu diesen Produkten ein hohes Vertrauen und kaufen diese vielleicht öfter. Auch Unternehmen leisten diese Dienste. Sie waren über Jahrzehnte beständig, haben Krisenzeiten und ertragreiche Zeiten durchlebt. Haben sich angepasst und sind heute vielleicht eine Marke geworden. Sie haben es geschafft sich immer wieder neu zu erfinden und dem zeitlichen Wandel anzupassen, obwohl sie ihre Traditionalität dadurch nicht oder wenig eingebüßt haben. Gerade in Krisenzeiten suchen wir in der Beständigkeit, die sich auch in der Form von Geborgenheit und Heimat auszudrücken weiß, Bezug. So wie nun die Evolution die Dinge in die Welt bringt, so hat es sich auch mit dem Menschen ergeben. In der Psychologie ist diese Darstellung, dieses Schema als ein Schema im Langzeitgedächtnis definiert, wie wir es bis heute durchleben. Die Kenntnis darüber würde möglicherweise genügen, um sich dem anzupassen.
Die Evolution ist in Form der Struktur, des Schemas eines Langzeitgedächtnisses angelegt, wie bis hier her beschrieben. Sehr wesentlich für uns sind die Fähigkeit zu unterscheiden, Differenzierung und die Tiefe der Veredlungsschritte, der Wertschöpfungsstufen, Verkettungen wie immer man sich diese herleiten möchte. Wie Detailliert wir in der Lage sind zu denken, wie weit wir fortgeschritten sind, beschreibt die Tiefe, die Detailliertheit unseres Denkvermögens. Neue Arten, neue Gattungen entstehen in der Vermischung mit anderen. Je eine Art entwickelt einen Stammbaum der eine innere Struktur in sich herausbilden muss, diszipliniert, durch Erziehung mindestens überlebensfähig entwickelt werden muss.
Matrizentrische Organisationsformen
An der Stelle wo sich verschiedene Gattungen paaren muss nun auch eine Organisationsform entstanden sein, die man als matrizentrisch bezeichnet. Archäologische Funde belegen, das anders als in bisherigen Geschichtsbüchern, die Evolution des Menschen bereits vor 3 Millionen Jahren begonnen habe (Vgl. Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn, 2020). Als Menschen zu Sippen und Gruppen zusammenkamen, wird man, bedingt durch die Evolution und dem Grundbedürfnis nach Ordnung erkannt haben, das man nur unter gewissen Umständen mit Regeln gut zurechtkommen kann. Unter diesen spekulativen Umständen wird sich eine durch Frauen organisierte Form innerhalb von Sippen entwickelt haben. Wie Göttner-Abendroth darstellt, hatten sich Regeln entwickelt nach denen ausgewählt und selektiert wurden, wer sich mit wem zu verbinden hatte. Diese Zeit der matrizentrischen Ordnung ging bis ca. 3000 v. Chr.
Wenn man diverse Regeln, Organisation und Evolutionsgeschichte betrachtet, dann scheint es so als gäbe es diese matrizentrische Formen noch immer. Sie werden aber durch ein patrizentrisches Weltbild stark überlagert und nahezu unkenntlich gemacht, verdrängt. Aus der entwickelten matrizentrischen Organisationsform muss sich dann die Notwendigkeit einer weiteren Organisationsform gezeigt haben, die sich seit ca. 3000 v.Chr. als patrizentrisches Weltbild herausentwickelt zu haben scheint.
Patrizentrik und Matrizentrik sind zwei verschiedene Paradigmen. Das Wort Arche, bei Matriarchat und Patriarchat entstammt der Bedeutung eines Neuanfangs. Das Matriarchat beschreibt die weibliche Erbfolge, das Patriarchat die männliche Erbfolge. Dennoch sind beide nicht vergleichbar organisiert. Das Patriarchat basiert auf der rein biologischen Vererbung durch das männliche Geschlecht. Die Vererbung durch das weibliche Geschlecht hat Regeln nach denen die Heirat und nachkommen innerhalb von Sippen und Clans geregelt sind. In früheren Zeiten wurden Grundlagen wie bsw. die Religion als autoritäre Instanz eingesetzt.
Macht
Macht ist maximal differenziert und sehr dynamisch. Denn jedes einzelne Bedürfnis, das sich durch den Verlauf der Zeit ergibt, ist einer Mächtigkeit unterworfen. Maslow beschreibt diese Bedürfnisse in seiner berühmten Bedürfnispyramide und nimmt im einzelnen auch Bezug auf verschiedene Ordnungsstufen. Byung-Chul Han beschreibt Kommunikation als essenziellen Bestandteil der Macht. Ob verbal oder nonverbal, unabhängig vom Wesen der Kommunikation wird Macht darüber hinaus auch mittels Erotik übertragen. In matrizentrischen Paradigmen haben Frauen die Männer nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Zum einen nach pro-sozialen Verhaltensmustern, zum anderen sollten Männer später die Aufgabe haben die Entscheidungen aus der matrizentrischen Organisation zwischen den Familien zu vermitteln. Zeitweise, so ist es zu entnehmen, haben Frauen Männer nach erotischen Ritualen in die Sippe gezogen. Hannah Arendt hat deutlich gemacht, das eine Gruppe von Menschen einer Person Macht zuspricht. Menschen projizieren ihre Bedürfnisse auf einen Menschen, den sie aus ihrer Mitte dazu erkoren haben. Gewöhnlich wird ein Mensch erwählt, dem man das Zutrauen schenkt geordnete Zustände herstellen zu können. Einem Menschen, dem Autorität übertragen wurde und der in der Lage ist in eine Gruppe von Menschen Ordnung zu bringen, Strukturen aufzubauen. Würde aus dieser Gruppe aber ein Mensch heraustreten, so würde sich die Macht in einer Führungsperson um diesen Machtanspruch verringern und ebenso vermehren, wenn sich eine weitere Person hinzugesellt. Macht unter Menschen entsteht Kraft des Zusammentreffens mindestens zweier Personen. Ungeordnete Strukturen sind daher machtlos, geordnete befinden sich in einem dynamischen Ordnungsprozess. Hannah Arendt bewirbt in Macht und Gewalt deutlich, das jemand der Gewalt anwenden muss bereits Macht verloren hat und die Gewalt als letzten Ausweg begreift. Trotzdem hat es Hannah Arendt verstanden der Gewalt eine Sinnhaftigkeit zusprechen zu können. Denn sie sah Gewalt in einer strukturierten, organisierten und zeitlich geordneten Schematik als eine Art Geburtshelfer. Etwas das einer Notwendigkeit auf den Weg hilft, die es alleine kaum mehr schaffen kann. Auf die matrizentrische Kultur betrachtet war Gewalt weder erforderlich noch erwünscht wie es scheint. Erst mit der Erfindung der Metallverarbeitung schien auch das Patriarchat seine Evolution herauszubilden.
Kit der Gesellschaft
An anderer Stelle habe ich bereits dargestellt, das ein Zusammenhalt von Gesellschaft durch ein gedachtes Bild, dessen was wir selbst sind, entstehen kann. Die Besonderheit des göttlichen Glaubens positioniert Menschen in Menschengruppen in einer dynamischen Ordnung bei der eine Harmonie zwischen Menschen entstehen kann. Bewegt man einen Finger sind zwangsläufig die anderen Finger involviert. Die Hand agiert, später oder früher der Arm mit. Diese Art von Bewegung nennt man Interneuronale Kommunikation, weil die Steuerung der Gliedmassen mit dem Gehirn neuronal verbunden ist und agiert. Kann man eine Gruppe von Menschen dazu bringen etwas einheitliches zu betrachten, kann auf diese Weise eine Gruppendynamik entstehen, bei der jedes Individuum seinen Platz hat. Beim studieren der Forschungsarbeiten von Göttner-Abendroth kann man jetzt feststellen, das Frauen, in diesem Fall die matrizentrischen Organisationsformen der Kit zwischen den Individuen sind. Sie halten, führen Menschen zusammen, die zusammen gehören, die nebeneinander den Platz finden und damit ihren Platz in der Gesellschaft finden. Sie führen die Menschen hin zu einem sakralen Weltbild. Wie Heide Göttner-Abendroth es deutlich gemacht hat, sind Frauen sakral. Sie haben sich über Millionen von Jahren an die Evolution angepasst. Auch die Darstellungen frühzeitlicher Mythologien machen es deutlich. Sakral bedeutet Heiligung und lässt eine Gottheit erkennen, oder wie es die Bibel häufig beschreibt, die Geheimnisse Gottes erkennen zu dürfen.
Religion und Gemeinschaft
Gott habe dem Menschen eine Art Strafe auferlegt, weil dieser sich ein Bild von Gott gemacht habe. So beschreibt es G.F.W. Hegel und er sieht weiter in der Sinnhaftigkeit von Religionen den Zusammenhalt der Gemeinschaft unter bestimmten Regeln. Autorität kommt aus Hegels Sicht deshalb zustande, weil man Gott als die maximale Unendlichkeit erkennt. Gläubige Menschen werden Glauben, das er ist, weil sich bei den Gläubigen ähnliche und vergleichende Phänomene Eröffnen, die später in einer Gemeinschaft ihre ganze Wirkung entfalten. Ein jeder findet seinen Platz dort wo dieser sein soll – Sinnhaftigkeit des Lebens.
Durch ein voranschreitendes Leben kommt eine Dynamik zustande, die es erfordert, dass die Religion über das eigene Dasein hinaus eine ständige Ordnungskorrektur erforderlich macht. Ganz abgesehen davon, dass es das Ziel des jeweiligen Menschen sein muss sich selbst und seinen Platz in einer Gemeinschaft erkennen zu können und diesen auch zu erkämpfen. Nicht erkämpfen im Sinne von Rivalität, sondern der heraus Entwicklung der eigenen inneren Struktur. Meine Erfahrung macht mir deutlich, nicht Menschen entscheiden sich dafür das sie gläubig sind oder nicht, sondern Gott führt den Menschen zum Glauben und zum Aufbau einer Gemeinschaft hin. Menschen werden sich frei zu Gott hinwenden, weil dies das Leben in sich trägt. Ein Gott voller Liebe widerstrebt keinem menschlichem Willen. In der Wechselwirkung verlangen Menschen nach Frieden, wenn es Kriege gibt, sie verlangen nach Kriegen, wenn es Frieden gibt.
Die Anmaßung endlichen Denkens, endlichen Geistes ruft ein Schreckbild Gottes hervor so Hegel weiter. In dieser Darstellung finden wir offensichtlich die Begründung für ein strafendes Gottesbild. Der Mensch darf sich demnach nicht darüber ermächtigen zu beurteilen was moralisch für Richtung und falsch zu halten ist. Sich kein Bild von Gott machen zu dürfen hat die Bedeutung nicht an irgendwelchen eingegebenen Paradigmen festzuhalten. Da dies aber ein sehr essenzielles Problem im Fortschrittsgedanken ist, gab es nicht nur den symbolischen Tod von Jesus, der am Kreuz starb und in symbolischer Weise nach dem Tod weiterleben konnte. Denn auch der Vater aller Väter – Abraham sollte seinen Sohn opfern. Aus Liebe aber war dieser unfähig einem „Gottesbild“ das er hatte, seinen Sohn zu opfern. Gott sollte später das Ritual bestätigen, in dem dieser mit Abraham einen Bund schloss. Abraham sollte seinen Sohn nicht töten und erlangte durch seine Opferbereitschaft vor Gott ein neues Gottesbild. Vieles deutet darauf hin das der Zeitpunkt um Jesu Geburt eine globale Geburt einer weiteren Organisationsform war. Die Bibel beschreibt eine Phase geistiger Geburt. Genauso wie es heute Menschen erleben, die sich paaren und innerhalb kommender neun Monate den Nachwuchs herbeisehnen.
Was wir in der Welt sehen ist, wie Aristoteles es einmal so genial formulierte, lange zuvor in den Köpfen der Menschen herangereift. Entscheidungen die in einer real greifbaren Welt entstehen sind Ausdruck unseres Denkens, unserer Entscheidungen. Ist die Zeit reif, verbinden diese sich mit einer real sichtbaren Welt wo die Gedanken von allen Sichtbar und damit Nackt werden. Im Philo-Sophias 1×1 Frauen denken anders belegen Marit Rullmann und Werner Schlegel dass es das Phänomen der Geburt, aufopferndes Leben, Tod und Wiedergeboren zu werden, das Werden und Vergehen nachweislich auch bei Frauen gab. Dieses Prozedere gibt es daher beim Manne wie bei der Frau. Anders Indset hat Dogmatismus als eines der größten Probleme unserer modernen Zeit beschrieben. Denn das zu Erwartende beschleunigende Verhalten der Evolution ist für manches fortschrittliche Wachstum etwas scheinbar gutes während andere Menschen aus unterschiedlichen Motivationen an ihrem Leben zu erkalten scheinen.
Die Bibel sagt, wer sein Leben behalten will, der wird es verlieren, wer sein Leben für mich aufgibt wird neues erlangen, und die Schätze im Himmel werden größer sein als alles Bisherige. Wie Eingangs bereits dargestellt beschreibt dies den evolutionären Zeitpunkt der Multiplikation. Das mehrere Phänomene so betrachtet plötzlich zeitgleich erscheinen. Wer an einem Gottesbild, an einem Götzenbild festhält, kann diese Entwicklung nicht oder nur schwer erkennen. Dennoch ist diese Vorhanden und der Mensch fühlt sich zunehmend mit der Entwicklung unter einem Druck der, wenn überhaupt wohl nur schwer abzubauen ist. Die Grosse Transformation in der Welt, wird darin bestehen, das die Entwicklung eines männlichen Geschlechts lernen wird dem aus Sicht der Ordnung nachfolgenden zu dienen. Frau und Kind. Die Heldenfigur, eine Mischung weiblichen und männlicher Organisationsformen, wie wir später sehen werden, wird die Welt für die Familie, für die Menschen erkämpfen. Im Gegensatz dazu leben wir noch heute in einer Welt von Herrschaftssystem, Unterdrückung und Gewaltexzessen was sehr deutlich zeigt wie intensiv wir in einer Zeit eines patriarchalen Systems stehen, dem die Machtlosigkeit deutlich abzulesen ist und das sich nur noch mit Gewalt zu helfen weis, so scheint es. Wenn die amtierende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder davon sprach dem Land, den Menschen dienen zu wollen, dann konnte man den Gedanken des Dienens daran deutlich erkennen das sie nach einer gewissen Zeit des Wartens und aus Sicht vieler, zu lange mit Entscheidungen auf sich warten ließ.
Es ist diese Zeit, die notwendig ist zu erkennen, zu empfangen welche Reaktion ein Volk erwartet und welche Antworten ein Staat, vertreten durch die Regierung in der Lage ist zu antworten. An anderer Stelle stehen Politiker, die nicht vom dienen sprechen, sondern vom Führen. Sie wollen das Land führen. Sie greifen dabei auf ihre eigenen Ideologien zurück und das Volk muss glauben, so funktioniert es. Man darf sicher frei unterstellen, hier handelt es sich um patriarchale Denkmuster. Entscheidungen trifft man nach einer Reife. Wenn alle Organe gemeinsam eine Zeit erreicht haben und reif genug sind diese Entscheidungen mitzutragen. Genauso wie die Frucht eines Baumes an deren Ende Zeit der Verkostung steht. Wir sind darauf angewiesen im Glauben abzuwarten bis die einzelnen Evolutionen ihre Reife erreicht habe und zu einer Zeit zusammen kommen, in der wir im Glauben auch bereit sind, zu empfangen. Dann werden wir auch einen Frieden darin finden wie wir in unseren Gesellschaften gegenseitig miteinander umgehen.
Bildquelle
Bernhard Jaeck Pixabay
Quellen:
Georg Wilhelm Friedrich Hegel, „Wenn Gott nicht wäre….“ Religion und Versöhnung, Reclam Verlag, 2020
Byung-Chul Han, Was ist Macht? Reclam Verlag, 2019
Heide Göttner-Abendroth, Die Göttin und ihr Heros, Kohlhammer Verlag, 2011 Erweiterte Neuausgabe
Heide Göttner-Abendroth, Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft, Drachen Verlag, 2008
Heide Göttner-Abendroth, Das Matriarchat I, 4. Auflage, Kohlhammer Verlag, 2010
Carl Gustav Jung, Archetypen; Aufgerufen 11.01.2021 https://gedankenportal.de/magazin/archetypen-nach-carl-gustav-jung.html https://gedankenwelt.de/die-12-archetypen-nach-carl-gustav-jung/
Carl Gustav Jung, Archetypen, Urbilder und Wirkungskräfte des kollektiven Unbewussten, Hrsg. Lorenz Jung
Henning Beck, Das neue Lernen heißt Verstehen, Ullstein Verlag, 3. Auflage 2020
Dominik Veken, Der Sinn des Unternehmens, Murmann Publishers, 1. Auflage 2015
Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn, 2020
http://de.gate-communications.com/lucy-hatte-ein-affenaehnliches-gehirn/
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