Schlagwort: Reife

  • Wie die Antike über Gefühle schrieb

    Wie die Antike über Gefühle schrieb

    Was bedeutet es, wenn eine Figur vor Liebe oder Kummer „schmilzt“? Wie Emotionen in der antiken Literatur dargestellt werden, untersucht Prof. Dr. Thomas Kuhn-Treichel im Rahmen einer Heisenberg-Förderung an der Universität Bonn. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht mit dem Heisenberg-Programm Forschenden, hochkarätige Projekte zu verwirklichen und damit ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Bonn/Germany, 1. Oktober…

  • Kindheitstraumata und Depression: Geschlechtsunterschiede in Exposition und Krankheitslast

    Eine aktuelle Analyse der NAKO Gesundheitsstudie zeigt: Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend Traumata wie Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt hatten, hatten im Erwachsenenalter ein etwa doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Besonders ausgeprägt waren die Zusammenhänge bei emotionaler Misshandlung und Vernachlässigung. Die Geschlechtsunterschiede bei Depressionen schienen dabei vor allem damit zusammenzuhängen,…

  • Forschungsgruppe untersucht Bedeutung des Widersprechens in demokratischen Gesellschaften

    Die DFG fördert eine neue Forschungsgruppe, die untersucht, welche Bedeutung das Widersprechen für demokratische Gesellschaften hat – und unter welchen Bedingungen es Teilhabe ermöglicht oder gefährdet. In sieben Teilprojekten erforscht die Gruppe „Medienpraktiken des Widersprechens in vernetzten Öffentlichkeiten“. Die DFG fördert den Verbund für zunächst vier Jahre, eine Verlängerung um weitere vier Jahre ist möglich.…

  • Wechsel von Milch zu fester Nahrung prägt die Reifung des Immunsystems

    LMU-Forschende entdecken im Mausmodell einen Signalweg, über den die Ernährung die Reifung des Immunsystems beeinflusst. München/Germany, 4. August 2026. – Die erste Lebenszeit ist eine entscheidende Phase, in der das Immunsystem lernen muss, harmlose Umweltreize, etwa Nahrungsmittel und nützliche Mikroben, zu tolerieren. Gleichzeitig muss es wachsam bleiben und den Körper vor schädlichen Stoffen und Krankheitserregern…

  • Wie wenig Information unser Gehirn für Gesichtserkennung braucht

    Wie wenig Information unser Gehirn für Gesichtserkennung braucht

    Menschen können Gesichter in Überlagerungen von bis zu acht Bildern identifizieren. Vertraute Gesichter werden zuverlässiger erkannt. Mögliche Anwendungen liegen in der Verhinderung von Identitätsbetrug. In kommunikativer Hinsicht nicht nur Überlebensnotwendig sondern auch gesellschaftlich von hoher Relevanz. Tübingen/Germany, 8. Dezember 2025. – „Nur durch den anderen kommt der Mensch zur Klarheit über sich selbst“, hat der…

  • KI lernt Sprachregeln beim Lesen

    KI lernt Sprachregeln beim Lesen

    Modelle der Künstlichen Intelligenz sind in der Lage die Regeln menschlicher Sprache selbst herzuleiten. Sie benötigen dafür keine weiteren expliziten Informationen über Grammatik oder gar Wortklassen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben dies nun in einem Experiment nachgewiesen. Sie stützen damit eine Theorie kognitiver Linguistik. Demnach sind ein Verständnis für syntaktische Konstruktionen nicht etwa angeboren…