Schlagwort: Gehirn

  • Stress schädigt die Bewegungs-Zentren im Gehirn

    Stress schädigt die Bewegungs-Zentren im Gehirn

    Stress scheint sich negativ auf das Erlernen von Bewegungen auszuwirken – zumindest bei Mäusen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Demnach verlieren die Neurone von Nagern nach Stress einen Teil ihrer Kontakte zu anderen Nervenzellen. Die Tiere entwickelten zudem motorische Defizite. Die Ergebnisse lassen sich vielleicht für eine frühzeitigere Diagnostik und…

  • Wer wenig an Merkfähigkeit verliert, gewinnt auch viel an Wissen

    Wer wenig an Merkfähigkeit verliert, gewinnt auch viel an Wissen

    Neue Befunde zur Intelligenzentwicklung im Erwachsenenalter. Verändern sich kognitive Fähigkeiten im Erwachsenenalter vorwiegend gemeinsam oder unabhängig voneinander? Ein internationales Forschungsteam aus den USA, Schweden und Deutschland, an dem auch das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beteiligt war, hat hierzu neue Befunde vorgelegt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht. Berlin/Germany, 4. Februar 2022. Mit zwanzig…

  • Begrenzter Speicherplatz bei Menschen und Vögeln

    Begrenzter Speicherplatz bei Menschen und Vögeln

    Das Arbeitsgedächtnis ist die Fähigkeit des Gehirns, Informationen für kurze Zeit in einem abrufbaren Zustand zu halten und zu verarbeiten. Es ist unerlässlich für die Ausführung komplexer kognitiver Aufgaben, zum Beispiel Denken, Planen, Befolgen von Anweisungen oder Lösen von Problemen. Einem Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen, diesen speziellen Bereich des Gedächtnisses bei…

  • Entscheidungsprozesse sind weit über das Gehirn verteilt

    Entscheidungsprozesse; die Wahrscheinlichkeit einer Entscheidung zu einem jeweiligen Zeitpunkt steht in engen Zusammenhang mit der Voraussagefähigkeit. Für was oder aus was heraus wird man sich entscheiden wollen? Für gewöhnlich handelt es sich um einen Konflikt, an dessen Ende eine Reifheit stehen sollte und eine Argumentationskette deutlich überragt. Man denkt sich eine vergleichbare Handlung und deren…

  • Kollektives Verhalten in Netzwerken besser verstehen

    Kollektives Verhalten in Netzwerken besser verstehen

    Das Netzwerk aus Hirnarealen und ihren Verbindungen ist eines der Schlüsselbeispiele der Forschung an komplexen Netzwerken. Am Beispiel dieses menschlichen Konnektoms haben der Systembiologe Professor Marc-Thorsten Hütt von der Jacobs University Bremen und sein Kollege Dr. Paolo Moretti von der Universität Erlangen-Nürnberg eine mathematische Methode zur Vorhersage von Ausbreitungsmustern in Netzwerken entwickelt. Sie ebnet den…

  • Mögliche physische Spur des Kurzzeitgedächtnisses gefunden

    Mögliche physische Spur des Kurzzeitgedächtnisses gefunden

    Wie können wir uns an die Telefonnummer erinnern, die wir gerade anrufen wollten? Wie merken wir uns den Inhalt einer Vorlesung oder eines Films? Schon Platon und Aristoteles fragten, wie Erinnerungen als Veränderungen im Gehirn gespeichert werden. In einer neuen Studie fanden Professor Peter Jonas und seine Gruppe am Institute of Science and Technology Austria…