Laptop mit Testumgebung

Online-Vortrag zu Open Science und künstlicher Intelligenz


Die Entwicklung von OpenSource kann aufgrund ihrer freiwilligen Zusammenkünfte ihrer Entwicklercommunity mit der Entwicklungsstufe zur Künstlichen Intelligenz ein wichtiger Parameter für eine Volkswirtschaft werden. Umso wichtiger, sich die Bedeutung von OpenSource, allem voran der Softwareentwicklung als zukünftigen Schwerpunkt zu vergegenwärtigen. Die Fragen, die sich im Zusammenhang von KI und Open Science stellen, sind vielfältig. In einer Keynote spricht Dr. Rafael Ball, leitender Bibliothekar an der ETH Zürich, über Wechselwirkungen von KI, wissenschaftlichem Publizieren und Open Access.

Paderborn/Germany, 9. Januar 2026. – Auch OpenSource als arbeiten aus freiwilligen könnte in der absehbaren Zukunft für in der Software und damit Künstlichen Intelligenz eine bedeutende Rolle zukommen. Dabei gibt es enge Zusammenhänge zwischen Rüstung, so wie der Analogie, dem Vergleich von Autokratie vs. Demokratie. Die Bedeutung von OpenSource ist durchaus gut vergleichbar mit dem System von Autokratie vs. Demokratie. Software wird häufig und offiziell von Unternehmen entwickelt. Und weil diese Software auch häufig speziell sind, können wenige Unternehmen umfangreiche und spezialisierte Software auf den Markt bringen. In der Regel sind damit vielfältige Erweiterungen verbunden wie bsw. Service, Updates, Supports, etc. meist natürlich kostenpflichtig. Hinzu kommen inzwischen sehr viele kleinere Entwicklerprojekte die sich per Apps aus den jeweiligen Stores wie Android oder Apple downloaden lassen. Noch häufiger sieht man zur Zeit die Entwicklung das nahezu jede Software eine KI-Mögliche Option der Software überlagert. Man kann KI hinzufügen oder nicht.

Dem steht OpenSource gegenüber. Bei OpenSource sind es in der Regel Menschen, die freiwillig aber gemeinsam an einer Software arbeiten. Das vielleicht umfangreichste OpenSource-Projekt dürfte das Betriebssystem Linux mit seinen vielfältigen Oberflächen, Distributionen sein. Menschen die aus freiem Willen aber einen Grund finden gemeinsam an solchen Softwareprojekten zu arbeiten werden meist von Unternehmen oder Organisationen gesponsert. Dennoch kommen sie unter einem freiwilligen Geist zusammen.

Bei Unternehmen ist der Quellcode meist oder häufig unzugänglich und nur über Lizenzen in Abstufungen sind entsprechende Änderungen möglich. OpenSource bezieht sich dabei auf einen offenen Quellcode, der beliebig erweitert, verändert und damit angepasst werden kann. Jeder Mensch, abgesehen von programmierkenntnissen, kann die Software nach eigenem Wunsch erweitern, reduzieren, verändern. Damit Service und Software aktuell gehalten werden können, stellen die Sponsoren sicher, das es Menschen gibt die sich diesen Projekten gerne widmen. Während Systeme die von einem oder wenigen Unternehmen angeboten werden natürlich auch Preise verlangen können wie man es für richtig hält, sind Systeme von Open Source meist kostenfrei. Das Motiv ist damit klar, es hat einen politischen Ursprung und stützt die Tendenz zur Demokratie. Bei grösserem Servieaufwand bzw. umfangreicheren Softwaresystemen wie Server bsw. kann es in entsprechenden Quantitätsstufen zu kostenpflichtigen Absicherungen kommen.

Systeme, die allerdings von Unternehmen aufgebaut sind, haben mit ihrem Aufwand eine marktbeherrschende Position. OpenSource musste sich seit seiner Entstehung und damit dem Ruf einer potenziellen Schwäche, nämlich langfristig Unterstützung und Support gewährleisten zu können, das ein solches System aufrechterhalten bleiben kann, zu kämpfen. Die Freiwilligkeit hat dabei aber die eigentliche Besondere Dynamik. Auch in schweren Zeiten wird sich ihre Kraft und Macht zeigen und beweisen. Die Besonderheit im Vergleich und damit auch zur Analogie politischer Systeme besteht darin, das die Entwicklung von OpenSource durchaus als ein Indikator betrachtet werden kann. Entwicklungen auf diesem Markt stehen für Entwicklungen eines freien, aber gemeinsam wirkenden Geistes.
Wenn Technologien immer kleiner werden und damit auch feinste Strukturen per Elektronik versehen werden können, dann ist die Möglichkeit für diese Geräte Software zu implementieren möglicherweise das kleinste Problem! Damit bekommt Software und Elektronik eine umfangreiche Bedeutung, beeinflusst Kaufentscheidungen von Produkten und damit auch ganze Lebensweisen.

Die Entwicklung von OpenSource für Künstliche Intelligenz erreicht wie auf anderen Ebenen eine neue Stufe der Entwicklung. Das hochfahren der weltweiten Rüstung hat weltgeschichtlich die Bedeutung einer Form von Immunsystem. So wie beim Menschen ein Immunsystem dadurch entstanden ist, das der Körper lernen musste Krankheitserreger zu eliminieren, so lernen Staaten und Kontinente gegenwärtig am Rande zwischen Diplomatie und dem austragen von Konflikten durch Kriegstreibereien ein solches Immunsystem, durch lernen und beobachten, sowie dann entsprechender Handlung und Konsequenzen zu installieren. So wie es auch bei Menschen wichtig ist, sich Belastungen auszusetzen und dem Körper die Möglichkeit zu geben sich somatisch, also körperlichen anzupassen, so gilt dasselbe System auch für größere Organismen und Organisationen.

Künstliche Intelligenz spielt gerade bei der Rüstungsindustrie eine immense Rolle. Ganz abgesehen davon das in Europa hierführ grosse Mengen Geld für die Entwicklung zur Verfügung gestellt wurden. Während Unternehmen zwischen dem Aufbau von Rüstung und der Herausforderung oder dem Druck aktueller Kriege stehen, hat OpenSource eine eigene Orientierung. Denn, wie philosophisch bekannt, wenn Menschen sich aus freiem Willen zu einem Projekt zusammentun, dann sind diese meist auch eines Geistes.

OpenSource gibt es inzwischen seit Jahrzehnten im Softwarebereich. Und vielleicht ist die Entwicklung damit bereits soweit fortgeschritten, das Menschen die dafür arbeiten und Organisationen die als Sponsoren in Erscheinung treten, ein mögliches Gegengewicht und in der überschaubaren Zukunft die zentrale Rolle spielen könnten.

Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen neue Formen der maschinellen Verarbeitung von Forschungsinhalten. Sie erhöhen nicht nur die Nutzungsmöglichkeiten des „enhanced contents“, sondern auch seine Reichweite signifikant. Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für neue Geschäftsmodelle – dabei begünstigt Open Access auch neue Formen der kommerziellen Verwertung von Forschung. Dieser Zusammenhang ist nicht neu, gewinnt durch KI aber an Virulenz. Die Fragen, die sich im Zusammenhang von KI und Open Science stellen, sind vielfältig. In einer Keynote spricht Dr. Rafael Ball, leitender Bibliothekar an der ETH Zürich, über Wechselwirkungen von KI, wissenschaftlichem Publizieren und Open Access. Der Vortrag mit anschließender Diskussion von Handlungsoptionen für die Wissenschaft findet am Donnerstag, 5. Februar, digital von 10.30 bis 11.10 Uhr statt und ist Teil eines Open Science Symposiums der Universität Paderborn. Interessierte können sich noch bis zum 25. Januar für eine Teilnahme anmelden unter go.upb.de/openscienceoase.

Das Symposium wird organisiert von dem Forschungsteam des Projekts OASE , durch das die Open Access-Kultur an Hochschulen in ganz Deutschland systematisch verbessert werden soll. Der freie Zugang zu Forschungsergebnissen und -daten bietet nicht nur für WissenschaftlerInnen, sondern auch für Interessierte weltweit zahlreiche Vorteile. Bei dem Vorhaben, das das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt noch bis März fördert, wird die Universität Paderborn als Fallstudie herangezogen. Die Ergebnisse könnten somit zur Blaupause für das deutsche Wissenschaftssystem werden.



Weitere Informationen:

https://go.upb.de/openscienceoase

Zukunftsmission Bildung: Stifterverband und IBM stärken KI-Kompetenzen
http://de.gate-communications.com/zukunftsmission-bildung-stifterverband-und-ibm-staerken-ki-kompetenzen/

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