Intellekt & Sex, eine Frage der Zeit bis beides gemeinsam Mode macht. Ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz zeigt Technologie als Spiegel wie weit es um sie Intelligenz des Menschen bestellt ist.
Daneben die Akzeptanz der sexuellen Freiheit, jeder darf lieben wenn und was er will, in erster Linie steht die Freiheit der Gedanken, ohne Diskriminierung zu erfahren. Danach gilt, die Freiheit der Sexualität steht als menschliches Grundbedürfnis fürs Überleben, aber auch für Antrieb, für die Lust am Leben, an der Entfaltung, daran sich selbst zu erkennen, zu entdecken, allem voran sich selbst lieben zu können und zu dürfen. Denn wie bereits unsere Väter und Mütter vor hundert Jahren erforscht haben, aus dem Geschlecht, aus der Vielfalt der Geschlechter gehen seine Eigenschaften hervor, auch die Vielfalt der Menschen, ihrem können und tun ganz individueller Art. Und technologische Vielfalt bietet nicht nur für viele Bedürfnisse Lösungen, sie bietet vor allem in der Vielfalt die Herausarbeitung der eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Künste, das tun, was wir können und lieben. Die Atomisierung, die Vereinsamung von Menschen dürfte ihren Grund in mangelnder Selbstliebe haben, so zeigt es die Literatur. Wir gehen aus vielen Gründen in Beziehung ohne lieben zu können, oft weil wir uns selbst nicht ertragen können, oft weil es an Demut fehlt, an den Glauben an eine höhere Macht, etwas das unserem eigenen Wesen einen höheren Sinn gibt, das uns als Gesellschaft verbindet und uns zusammen hält.
Mode hat Intellekt und Bildung für sich entdeckt, schreibt das Magazin Flair und verweist auf eben diese Botschaften. Wir sollen lieben, was wir sind und was wir tun. Bildung ist sie Brücke nicht nur zum Wohlstand, nicht nur in eine neue Ebene gesellschaftlichen Bewusstseins und miteinander. Bildung bildet die Grundlage zur Stufe der kommerziellen Selbstverwirklichung. Es sind nicht mehr nur die schönen Reichen die sich in Selbstverwirklichung und Transzendenz üben. Die Märkte und Menschen sind offen und frei. Bildung ist zunehmend frei zugänglich, für jeden Kanal, Ohren, Augen und Gefühle ist etwas dabei, Fachkräfte fehlen, jeder kann tun und werden, was er will, bekommt er nur die Freiheit, die es dazu braucht. Die Freisetzung der Sexualität ist eine Revolution, bringt gutes wie böses mit sich, ein Treiber für Wachstum und Wohlstand, auf der anderen Seite Angst, Schrecken, Spaltung wo zuvor angeblich geliebt wurde, große Differenzen, Unterschiede, Trennungen, Neuordnung und Neuausrichtung.
„Die transparenten Looks auf den Laufstegen zeigen dem Patriarchat den Mittelfinger“ heißt es dann weiter. Doch wer genau hinschaut und weis um sie Wechselwirkung der Geschlechter hat gesehen, Männer sind sanftmütiger geworden, Frauen hartherziger, die Emanzipation ist noch immer etwas ungeschliffen und glaubt, Mannsein ist etwas Böses und toxische Geschlechter gibt es überall – im Kontinuum von männlich bis weiblich. Politik ist am verrohen und weiß keine Lösungen mehr. Da braucht es eine ordentliche Hand voll verrückter, unberechenbarer Menschen, Opportunisten die allein für den Selbstzweck spontan ihre Entscheidung treffen, koste es was es wolle. Farben müssen polarisieren, das Strenge und harte aus beiden Seiten, etwas Pop aus den 80ern, Crazyness aus den 90ern, Formen die Körper zeigen, vielleicht auch das Geschlecht, vielleicht Täuschung, Silhouetten die nicht zeigen, wer ich sein könnte, was ich kann noch was ich bin. Die Labels schießen wie Schnellgewächs aus dem Boden, untermauern und stärken die Vielfalt. Große Unternehmen werden in diesen Tagen häufig zerschlagen, kommen unter den Hammer, müssen unter den Rettungsschirm, schauen was übrig bleibt. Menschen suchen neue Zuflüchte, welche Organisation vertritt mich und meine Haltung? Dazwischen eine Generation, die derjenigen die am althergebrachten festhalten wollen und müssen, auf der anderen Seite Rebellion, nach dem Motto „wer bietet mir das Umfeld, in dem ich meine Lebenswelt aufbauen möchte?“ Die Welt differenziert weiter aus, wird diverser, differenzierter, detaillierter, genau wie das menschliche Gehirn sich zu entwickeln weis.
Es sind nicht nur die Frauen die ihre Sexualität nicht verstecken sollten, auch die Männer hatten bereits im 16 jhd Stolz die Form und Ausprägung ihres Geschlechts gezeigt, um vielleicht mit ihrer Potenz zu protzen. Fanden damals alle gut, wie heute gerne Cameltoe und praller A…. upps, gezeigt werden, ganz ohne Scham. Kaum jemand scheint noch zu merken, wo wir eigentlich stehen. Unter der Polarisierung, mehr Erotik und Sexyness, mehr Singledasein und Vereinsamung bei Männern steigert die Gewaltbereitschaft wie Medien berichten. Selbstverteidigung schafft Selbstbewusstsein, soll abschrecken und Gewalttätige zur Vernunft bringen. Vielleicht geht es gemeinsam, mit Zivilcourage, weil wir mit wachsender Liebe auch wieder zusammen wachsen, so als Gegenpol, wo auch viel Trennung ist. Wichtig in all dem ist, was immer Menschen tun, es muss ihnen freistehen und sie müssen in der Vielfalt der Dinge unantastbar bleiben, Selbstschutz gehört zu den wichtigsten Themen. Und das gilt vor allem auch für diejenigen die sich durch Vielfalt provoziert fühlen. Mit der Freiheit anders denkender muss jeder für sich selbst klarkommen und fertig werden. Jeder muss für sich auch seinen moralischen Kompass finden. Ob Gott oder Selbstverliebtheit. Du musst selbst die Erfahrung damit machen, was dein Plan fürs Leben sein kann, welche Probleme damit verbunden sind und ob es eine Lösung sein kann wie man sich entwickelt, ob man damit zurechtkommt oder nicht.
Da hilft dann wirklich nur noch Charakterbildung, und die bringt eben die Selbstverwirklichung mit sich.
Bildquelle
Archiv, Magazin Flair, Mode wird Smart und Sexy
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