Kategorie: Neurowissenschaft

  • Gegendert wie im Kopf – Geschlechtsunterschiede im Gehirn

    Gegendert wie im Kopf – Geschlechtsunterschiede im Gehirn

    Neues DFG-Schwerpunktprogramm untersucht die unterschiedliche Rolle der Gliazellen bei Frau und Mann Regensburg/Germany, 15. Juli 2025. – Die Differenzierung der Geschlechter und damit auch eine genauere Bestimmung des Kontinuums zwischen männlichen bis zum weiblichen Geschlecht und deren Wirkungen für das Gehirn nimmt durch Wissenschaft und Forschung an Fahrt auf. In der Konsequenz wird zu erwarten…

  • Warum unser Gehirn nach Linien sucht

    Mit Hilfe von Linienmustern aus Schattierungen erzeugt das Gehirn dreidimensionale Bilder – Neue Einblicke in die natürliche 3D-Wahrnehmung Gießen/Germany, 11. Juli 2025. – Eine Schattierung verleiht 3D-Formen Leben, indem sie die Form von Objekten um uns herum herausarbeitet. Obwohl die Schattierung für unsere Wahrnehmung so bedeutsam ist, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lange gerätselt, wie das…

  • Über 400 unterschiedliche Typen von Nervenzellen erzeugt

    Über 400 unterschiedliche Typen von Nervenzellen erzeugt

    Forschenden der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, aus menschlichen Stammzellen in der Petrischale hunderte verschiedene Typen von Nervenzellen herzustellen. Damit werden sich in Zukunft neurologische Krankheiten in Zellkultur statt im Tierversuch untersuchen lassen. Zürich/Switzerland, 10. Juli 2025. – Nervenzelle ist nicht gleich Nervenzelle. Je nachdem, wie fein man unterteilt, gibt es nach neusten Berechnungen…

  • Neuronale Spieler und Gegenspieler

    Neuronale Spieler und Gegenspieler

    Der Einfluss auf die Reife des Gehirns und der damit weiteren verbundenen Entwicklungen menschlichen Daseins. Das Gehirn im Gleichgewicht: Erregende Nervenzellen leiten Signale weiter, während hemmende Nervenzellen verhindern, dass die Zellen zu stark feuern. Ein Team am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz hat die Entwicklung hemmender Nervenzellen in Mäusen untersucht und einen Mechanismus entdeckt, der das…

  • Synapsen in der Großhirnrinde sind zuverlässiger als jene im hinteren Teil des Gehirns

    Forschende des Carl-Ludwig-Instituts der Universität Leipzig haben herausgefunden, dass innerhalb der Großhirnrinde die synaptische Signalübertragung zwischen Gehirnzellen bereits bei geringen Mengen von Kalzium-Ionen sehr zuverlässig funktioniert, anders als im hinteren Hirnbereich. Die Erkenntnisse sind ein weiterer Baustein für das Verständnis des gesunden Gehirns, könnten sich aber auch als nützlich für die Computerindustrie erweisen, wenn es…

  • Komplex und individuell – wie sich das Gehirn mit rhythmischen Reizen synchronisiert

    Komplex und individuell – wie sich das Gehirn mit rhythmischen Reizen synchronisiert

    Elektrische Stimulation beeinflusst unter bestimmten Bedingungen das Hören:Unser Gehirn ist ein Meister darin, sich mit rhythmischen Geräuschen zu synchronisieren – sei es beim Takt eines Liedes oder beim gleichmäßigen Rauschen von Regen. Diese Fähigkeit hilft uns, Geräusche besser zu erkennen und zu verarbeiten. Ein Forschungsteam unter Führung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt…