Kategorie: Neurowissenschaft

  • Signale aus dem Gehirn verraten, ob die Person Rot sieht

    Forschern der Universität Tübingen gelingt im Experiment die Übertragung der gemessenen Aktivitätsmuster aus der Sehrinde von Probanden bei der Farbwahrnehmung auf neue Individuen Tübingen/Germany, 9. September 2025. – Aus visuellen Hirnarealen von Menschen, die bewegte Farbringe betrachten, lässt sich ableiten, welche Farbe die Person sieht, auch wenn ihr Gehirn zuvor nicht individuell auf Farbwahrnehmung untersucht…

  • Trainieren gegen das Vergessen

    Trainieren gegen das Vergessen

    Spielerisches Training verbessert nicht nur die kognitive Fähigkeit von Menschen mit ersten Anzeichen für die Entwicklung einer Demenz, sondern führt auch zu positiven Veränderungen im Gehirn. Dies zeigen zwei neue Studien von Forschenden der ETH Zürich und der Ostschweizer Fachhochschule (OST). Zürich/Switzerland, 8. September 2025. – In Europa ist fast jede zehnte Person über 70…

  • Was gibt unserem Gehirn seine charakteristischen Falten?

    Was gibt unserem Gehirn seine charakteristischen Falten?

    Wie entstehen die Falten in der Großhirnrinde, die bei Menschen und einigen Tieren vorkommen?Das normalerweise glatte Mäusegehirn entwickelt Falten, wenn genetische Veränderungen dazu führen, dass Gehirnzellen weniger aneinanderhaften und ihre Zellanzahl erhöht wird. Abhängig vom Nervenzelltyp, führt die Erhöhung der Zellanzahl entweder zu Furchen oder Erhebungen. Studie zeigt, wie sich das Verhalten und die Anzahl…

  • Ultraschnelles Tempo im Gehirn: Neue Erkenntnisse zu Kalziumtransport und Signalverarbeitung

    Zwei Studien unter Beteiligung der Universität Freiburg erweitern grundlegendes Wissen zur Signalverarbeitung im Gehirn und eröffnen neue Ansätze für Medikamente – etwa gegen erblich bedingte Taubheit. Ergebnisse zeigen erstmals: Unter Zuhilfenahme des Membranlipids PtdIns(4,5)P2 transportieren Kalziumpumpen der Plasmamembran (PMCA-Proteine) Kalziumionen mit mehr als 5.000 Zyklen pro Sekunde aus Nervenzellen – rund 100-mal schneller als bislang…

  • Stress im Gehirn Was nicht-invasive Hirnstimulation leisten kann

    Akuter psychischer Stress beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch zentrale kognitive Funktionen wie das Arbeitsgedächtnis. Ein Team am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Dortmund (IfADo) hat untersucht, wie sich Stressreaktionen im Gehirn und im autonomen Nervensystem zeigen – und ob man sie gezielt beeinflussen kann. Eine besondere Herausforderung in der Stressforschung besteht darin, unter kontrollierten…

  • Hirnrinde altert weniger als gedacht

    In dem Bereich für den zuständigen Tastsinn, altert das menschliche Gehirn weniger als bislang erwartet und auch in Schichten. Dennoch kann man auch eine Umkehrung gegen diese Alterung feststellen. Forschende der Universität Magdeburg und des Hertie-Instituts für klinische Forschung der Universität Tübingen konnte dies anhand von Hirnscanns schlüssig machen. Die Hirnscanns wurden von jungen und…