Kategorie: Kommunikation

  • Wenn „Gutes tun“ Misstrauen weckt

    Wenn „Gutes tun“ Misstrauen weckt

    Neue Forschung der IESE Business School zeigt: Wer Corporate Social Responsibility als reine Selbstlosigkeit inszeniert, riskiert Vertrauensverlust. IESE-Professor Sebastian Hafenbrädl rät daher zur Transparenz. München/Germany, 2. März 2026. – Es ist Umbruchszeit. Mittels Kommunikationsstrategien werden Werbekampagnen entwickelt, die Unternehmen und Organisationen über einen definierten Zeitraum von einem Status Quo in eine Position überführen sollen, die…

  • Warum wir glauben, was wir anklicken

    Warum wir glauben, was wir anklicken

    Je häufiger uns eine Nachricht begegnet, desto eher sind wir geneigt, sie für wahr zu halten. Diese Erkenntnis ist schon 50 Jahre alt. Bochumer Forschende haben jetzt gezeigt, dass dieser sogenannte Truth-Effekt sich noch verstärkt, wenn wir die entsprechende Information selbst ausgewählt haben: Es genügt schon, eine Headline angeklickt zu haben, um ihrem Inhalt später…

  • Bitkom: Zwei Drittel nutzen Apps beim Lebensmitteleinkauf

    67 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer verwenden mindestens eine App von Lebensmittelhändlern. Durchschnittliche Nutzung liegt bei vier Apps. Angebote, Rabatte und Treueprogramme besonders beliebt Berlin/Germany, 16. Januar 2026. – Zur Grünen Woche, die heute in Berlin startet, steht die Vielfalt moderner Ernährung und Landwirtschaft im Mittelpunkt – und damit auch die Frage, wie Verbraucherinnen und…

  • Pantone hat entschieden – mehr Weiß geht nicht

    Pantone hat entschieden – mehr Weiß geht nicht

    Cloud Dancer ist Farbe 2026. Der Edelfarbenhersteller Pantone liefert seit Jahrzehnten die Trendfarbe des folgenden Jahres. Nicht umsonst spricht der Neuropsychologe, Vorsitzender des Zentralinstituts für Farbe, als auch Professor für Didaktik und visuelle Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal vom mächtigsten aller kommunikativen Medien. Den der Farbsinn, der über die Rezeptoren des Auges entstanden ist,…

  • Wie wenig Information unser Gehirn für Gesichtserkennung braucht

    Wie wenig Information unser Gehirn für Gesichtserkennung braucht

    Menschen können Gesichter in Überlagerungen von bis zu acht Bildern identifizieren. Vertraute Gesichter werden zuverlässiger erkannt. Mögliche Anwendungen liegen in der Verhinderung von Identitätsbetrug. In kommunikativer Hinsicht nicht nur Überlebensnotwendig sondern auch gesellschaftlich von hoher Relevanz. Tübingen/Germany, 8. Dezember 2025. – „Nur durch den anderen kommt der Mensch zur Klarheit über sich selbst“, hat der…

  • Sprache ist komplexer als eigentlich nötig wäre, und das hat gute Gründe

    Sprache ist komplexer als eigentlich nötig wäre, und das hat gute Gründe

    Unsere Sprachen sind komplex, blumig, vielfältig – und aus informationstheoretischer Sicht nicht ideal komprimiert. Warum sprechen wir nicht „digital“, verpacken Informationen also etwa wie ein Computer in Einsen und Nullen? Dieser Frage ist der Saarbrücker Sprachwissenschaftler Michael Hahn gemeinsam mit einem US-Kollegen nachgegangen. Sie haben ein Modell entwickelt, das erklärt, warum wir sprechen, wie wir…