Kategorie: Biologie
-
Wie sich die DNA im frühen Embryo selbst organisiert
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Helmholtz Munich hat erstmals detailliert gezeigt, wie sich die räumliche Organisation des Erbguts im Zellkern früher Embryonen in den ersten Stunden nach der Befruchtung entwickelt. Überraschenderweise zeigen Embryonen eine hohe Flexibilität bei der Korrektur von Störungen in diesem Prozess. Die jetzt in Cell veröffentlichte Studie zeigt, dass nicht…
-

Aktivität stabilisiert Gemische
Asymmetrische Wechselwirkungen zwischen Molekülen können als stabilisierender Faktor für biologische Systeme dienen. Ein neues Modell der Abteilung Physik lebender Materie am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) zeigt diese regulierende Rolle der Nicht-Reziprozität. Die WissenschaftlerInnen erforschen die physikalischen Prinzipien, auf deren Grundlage Teilchen und Moleküle Lebewesen und schließlich Organismen bilden können. Göttingen/Germany, 22. April 2025.…
-

Energiemangel im Gehirn wirkt auf Glutamatfreisetzung
Unser Gehirn benötigt eine konstante Zufuhr von Energie. Ein Forschungsteam vom Lehrstuhl Zelluläre Neurobiologie der Ruhr-Universität Bochum, an dem auch Forschende der Universitäten Düsseldorf und Twente beteiligt waren, hat untersucht, wie sich ein Energiemangel im Gehirn auf die Freisetzung des Neurotransmitters Glutamat auswirkt. Die Forschenden fanden heraus, dass unter Stress ungewöhnliche Glutmatfreisetzungen ablaufen, die sich…
-

Funktionsstörung von Mitochondrien beeinflusst die Skelettalterung
Neue Mechanismen aufgedeckt, die zeigen, wie entwicklungsabhängige Störungen der Mitochondrienfunktion zur vorzeitigen Skelettalterung führen / Veröffentlichung in Science Advances. Köln/Germany, 22. April 2025. Ein Hauptmerkmal eukaryotischer Zellen ist die von einer Membran umschlossene Struktur, als Organellen bezeichnet. Zu diesen gehören die Mitochondrien. Mitochondrien und Chloroplasten spielen spezifische Rollen bei der Energiegewinnung, weil sie jeweils bei…
-

Die Entstehung komplexen Lebens
Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und drei weiterer Universitäten fanden heraus, warum Eukaryoten entstanden sind Mainz/Germany, 16. April 2025. Lange Zeit war das Leben auf Organismen beschränkt, die aus einfachen prokaryotischen Zellen bestanden – beispielsweise auf Urbakterien, Archaeen genannt. Auch heutige Bakterien sind prokaryotische Zellen, in denen das genetische Material frei im Zellplasma umherschwimmt. Deutlich…
-

Wie der Stoffwechsel das Leben prägt
Neue Forschungsergebnisse und Studien aus Barcelona und Dreseden machen deutlich, Glykolyse – die Umwandlung von Zucker in Energie – spielt eine Schlüsselrolle in der frühen Entwicklung.Glykolyse versorgt Zellen nicht nur mit Energie, sondern hilft ihnen auch, sich in entscheidenden Entwicklungsphasen in bestimmte Gewebetypen zu spezialisieren. Daraus entstehen die Organentwicklungen. Stammzellbasierte Embryo-Modelle, die auf Glykolyse basieren,…

