Kategorie: Biologie
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Wie Mitochondrien ihren Energiestoffwechsel steuern
Ein Kölner Forschungsteam hat das Protein AIFM1 als Schaltstelle der zellulären Energieproduktion identifiziert. Weitere Forschung zur Rolle dieses Proteins ermöglicht ein besseres Verständnis von Krankheiten, die durch Fehlfunktionen der Mitochondrien verursacht werden / Veröffentlichung in „Molecular Cell“ Köln/Germany, 27. Juni 2025. – In einer gemeinsamen Studie an der Universität zu Köln haben die Teams von…
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Einblicke in die Geburt des Nervensystems
CAU-Forschende zeigen am Beispiel des Süßwasserpolypen Hydra, wie sich ein Nervennetz während der Embryonalentwicklung selbst organisiert und dabei von Umweltfaktoren wie dem Mikrobiom beeinflusst wird. Wie in vielen Fällen wird von biologischen Grundfunktionen oftmals auf reale Vorgänge geschlossen. Die Entstehung und Organisation des Nervensystems kann für die spätere Entwicklung neuronaler Netze Vorbildcharakter finden. Kiel/Germany, 10.…
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Ein Chip mit natürlichen Blutgefäßen
TU Wien und die Universität Keio (Japan) haben eine neue Methode entwickelt, Blutgefäße in winzigen Organmodellen auf einem Chip zu erzeugen – rasch und reproduzierbar. Wien/Austria, 27. Mai 2025. – Wie kann man die Wirkung eines neuen Medikaments erforschen? Wie kann man das Zusammenspiel verschiedener Organe besser verstehen? In der medizinischen Forschung spielen sogenannte „Organ-on-a-chip“-Anwendungen…
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Seit 123 Millionen Jahren blüht es auf der Erde
Team der Leibniz Universität Hannover und der Universität Bonn weist nach, wann Blütenpflanzen in der Erdgeschichte aufgekommen sind. Die biologische Diversität wurde durch das Auftreten der Blütenpflanzen erheblich verändert. Man muss davon ausgehen das ein Farbsehen können des Menschen durch die Vielfalt der Blumewelt entstanden ist (Vgl. Studie 2001). Hannover/Germany, 20. Mai 2025. Sie sind…
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Was NanoBots und Mikroorganismen gemeinsam haben
Viele Mikroorganismen können sich in Flüssigkeiten zielgerichtet bewegen. Wie schaffen die das eigentlich, ohne komplexes Nervensystem? Forschungen der TU Wien liefern Erklärungen. Wien/Austria, 19. Mai 2025. Bakterien können es, Amöben können es, sogar Blutkörperchen können es: Sie alle haben die Fähigkeit, sich in Flüssigkeiten gezielt fortzubewegen. Und das, obwohl es sich um extrem einfache Strukturen…
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Langsam wachsende Bakterien reagieren empfindlicher auf ihre Umgebung
Bakterien haben einen einfachen, aber wirkungsvollen Mechanismus, der steuert, wie empfindlich sie auf Umweltreize reagieren. Ein Forschungsteam der Universität Basel zeigt, dass die Reaktionsfreudigkeit der Zellen direkt mit deren Wachstumsrate zusammenhängt: Je langsamer eine Zelle wächst, desto empfindlicher reagiert sie auf ihre Umgebung. Diese erhöhte Sensibilität kann den Zellen einen entscheidenden Überlebensvorteil verschaffen. Basel/Switzerland, 8.…

