Die Entwicklung der menschlichen Rasse ist die Loslösung des Menschen von der Natur, von der Mutter, von der Bindung an Blut und Boden. Die Natur gilt als das beständigste Kollektiv des Menschen.
Auf einer späteren Entwicklungsstufe, wenn der Mensch sich handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten erworben hat und nicht mehr ausschließlich auf die gaben der Natur – die Früchte die er findet, und die Tiere, die er jagt – angewiesen ist, verwandelt er das Erzeugnis seiner eigenen Hände in einen Gott. Es ist dies das Stadium der Verehrung von Götzen aus Lehm, Silber oder Gold, und betet so auf eine entfremdete Weise sein eigenes können an. Auf einer noch späteren Stufe verleiht der Mensch seinen Göttern menschliche Gestalt. Offenbar ist er dazu imstande, nachdem er sich seiner selbst stärker bewusst geworden ist und den Menschen als das höchste und ehrwürdigste Ding auf der Welt entdeckt hat.
Von hier aus entwickeln sich zwei Dimensionen. Für die eine Dimension ist die weibliche oder die männliche Natur der Götter ausschlaggebend.
In der anderen Dimension hängt die Art der Götter und die Art, wie sie geliebt und verehrt werden, vom Grad der Reife ab, den die Menschen erreicht haben.
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